AktieTipp der Woche: Porsche Automobil Holding

Symbolbild AktienchartGetty Images

Volkswagen will mehrere eigene Batteriezellfabriken und ein europaweites Schnellladenetz für Elektroautos aufbauen. Die E-Auto-Pläne schürten die Phantasie der Börsianer – die Vorzugsaktie sprang allein seit Jahresanfang um fast zwei Drittel nach oben. Die Stammaktien haben sich sogar mehr als verdoppelt.

Hier kommt die ebenfalls börsennotierte Porsche ins Spiel, die über 53,3 Prozent der Volkswagen-Stammaktien verfügt. Allein dieser Anteil ist auf Basis der aktuellen Kurse gut 44 Mrd. Euro bzw. 144 Euro je Porsche-Aktie wert. Demgegenüber notieren die Papiere aber nur bei gut 85 Euro. Das bedeutet: Porsche wird derzeit mit einem Abschlag von gut 40 Prozent zum „inneren Wert“ in Form der Volkswagen-Beteiligung gehandelt.

Die Porsche-Aktie hat also beträchtliches Aufholpotenzial: Sie müsste um 68 Prozent steigen, um dem Discount wettzumachen. Jedoch notierten die Anteile schon immer mit einem gewissen Abschlag, nämlich rund 27 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Eine Rückkehr auf das historische Niveau würde Porsche ein Potenzial von 23 Prozent verleihen – vorausgesetzt, Volkswagen notieren unverändert. Risikobewusste Anleger setzen auf eine Verkleinerung des Abschlags.

 

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