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US-Aktien Renditeerwartungen: Keine drei Prozent

Händler an der New Yorker Börse
So üppige Renditen wie in der Vergangenheit sind künftig nicht zu erwarten
© IMAGO / UPI Photo
In den vergangenen Jahren konnten Anleger mit US-Aktien satte Renditen einfahren. Laut einer Prognose des Bankhauses Metzler müssen sich die Aktionäre nun auf magere Zeiten einstellen

Mit US-Aktien ist in den kommenden Jahren vermutlich sehr wenig Ertrag zu machen, zumindest sehr viel weniger als zuletzt. Davon jedenfalls gehen die Prognosen des Bankhauses Metzler aus. Die Analysten haben sich die historischen Renditen aus rund 200 Jahren angesehen und daraus die erwartbaren Erträge in vergleichbaren Marktsituationen ermittelt – für die Aktien verschiedener Anlageregionen sowie für Staats- und Unternehmensanleihen. Sie schätzten, wie hoch die jährlichen Renditen in den kommenden zehn Jahren ausfallen werden, und zwar in Euro umgerechnet, also nach Herausrechnung von Währungsschwankungen.

Rund 2,7 Prozent Jahresertrag sollen demnach mit US-Aktien drin sein. Wer auf europäische Aktien setzt, der soll immerhin auf 5,9 Prozent kommen. Bei Staatsanleihen sollte man höchstens auf rund zwei Prozent hoffen. Wer mehr Bondrendite will, der muss sich bei den Unternehmensanleihen und Hochzinspapieren umsehen.

US-Aktien: Renditeerwartungen: Keine drei Prozent

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