
Mit einem Paukenschlag wartet der Autokonzern Volkswagen auf. Nachdem der Umsatz 2022 um zwölf Prozent auf gut 279 Mrd. Euro gewachsen war, soll es 2023 um weitere zehn bis 15 Prozent nach oben gehen. Basis dafür ist der hohe Auftragsbestand von 1,8 Millionen Fahrzeugen. Dazu kommen eine bessere Situation in der Halbleiterversorgung und eine Entspannung der Logistikkette.
Die Auslieferungen dürften von 8,3 Millionen auf rund 9,5 Millionen Fahrzeuge steigen. Als operatives Ergebnis sollen zwischen 7,5 und 8,5 Prozent hängen bleiben. Hier hatten in der abgelaufenen Periode 8,1 Prozent gestanden. Damit nicht genug: Im Jahr 2030 sollen nun mindestens 80 statt 70 Prozent aller in Europa ausgelieferten Fahrzeuge vollelektrisch sein.
Mit den guten Nachrichten im Rücken konnte sich die Aktie aus ihrem langfristigen Abwärtstrend befreien und zudem die 200-Tage-Linie knacken. Ideale Voraussetzungen für ein klassisches Bonuszertifikat der DZ Bank. Während hier nach oben alle Chancen offen sind, kaufen sich Anleger mittels des Dividendenverzichts einen Risikopuffer von 21,7 Prozent ins Depot. Selbst wenn sich die Aktie am Laufzeitende im Juni 2024 gar nicht bewegt hat, gibt es mehr als 19 Prozent zu verdienen.