Financefwd-PodcastGastrofix-Gründer Martens: „Ich habe mich komplett leer gefühlt“

Reinhard Martens
Reinhard Martens hat zuletzt 2017 mit Gastrofix 15 Millionen Euro von Investoren erhalten.PR

Weihnachtsgeschenke und Silvesterparty fielen bei Reinhard Martens dieses Mal aus – er verhandelte an den Feiertagen den Verkauf seines Unternehmens. Bis zu 14 Stunden am Tag war er mit dem wichtigsten Deal seiner Berliner Firma Gastrofix beschäftigt. Anfang Januar unterzeichnete der CEO dann endlich den Kaufvertrag. „Es waren die anstrengendsten Wochen meines Lebens“, sagt Martens. Mindestens 100 Mio. Dollar erhalten er und die anderen Investoren für das Unternehmen. Sollte sich das Geschäft gut entwickeln, könnten noch einmal etwa 26 Millionen draufkommen.

Martens‘ Berliner Firma vertreibt seit acht Jahren Kassensoftware, die mit einem iPad funktioniert, und beschäftigt etwa 140 Mitarbeiter. Zu New-Economy-Zeiten Ende der 1990er Jahre war Gastrofix schon einmal mit einem Kassensystem am Markt und stand sogar kurz vor dem Börsengang. Doch dann brachen die Märkte ein und zerschlugen die Pläne von Gründer Dirk Owerfeldt. 2011 kaufte Owerfeldt die Markenrechte zurück und versuchte gemeinsam mit Reinhard Martens den Neustart.

Der ist offensichtlich gelungen: Gastrofix profitiert davon, dass die Märkte Software-Geschäfte gerade sehr hoch bewerten. Das erkläre auch, sagt Martens, warum die kanadische Firma Lightspeed den hohen Kaufpreis gezahlt habe. Über die Exit-Verhandlungen, die Zukunft des Bezahlens und das Gefühl, plötzlich Millionär zu sein, spricht der 42-Jährige im Podcast.

Im FinanceFWD-Podcast spricht Martens über …

… die anstrengenden Exit-Verhandlungen
… das Gefühl, nach acht Jahren sein Start-up zu verkaufen
… die Zukunft des Bezahlens
… die Anfänge im Neuen Markt
… das richtige Timing als Unternehmer

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