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Deutsche ziehen zurück aufs Land

, Christian Kirchner

Weil die Städte zu teuer sind, ziehen die Deutschen in das günstigere Umland. Die Einwohnerzahlen in Metropolen steigen nur noch durch den Zuzug von Ausländern.

Zurück aufs Land © Getty Images

Angesichts steigender Mieten und Immobilienpreise in Großstädten ziehen immer mehr Deutsche wieder aufs Land. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin haben bereits im Jahr 2014 mehr Deutsche die sieben größten Städte des Landes verlassen, als neu hinzugezogen sind. Vorläufige Zahlen für Berlin, München und Köln bestätigen den Trend auch für das vergangene Jahr.

Ende der Urbanisierungswelle

Capital 09/2016
Die neue Capital erscheint am 18. August

Damit endet eine Urbanisierungswelle, die seit Ende der 90er Jahre vor allem junge Arbeitnehmer in die Metropolen gespült und dort etliche Jahre die Immobilienmärkte zusätzlich angetrieben hat. 2014 zogen erstmals wieder gut 5.000 Deutsche aus Großstädten aufs Land. 2015 könnte die Zahl nach ersten Daten des DIW noch höher ausfallen. Einen negativen Wanderungssaldo gab es in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf zuletzt Ende der 90er Jahre.

Überlagert wird dieser Trend in der Statistik vom starken Zuzug ausländischer Bürger: Von ihnen wanderten 2014 rund 100.000 Menschen in die sieben größten Städte, wie DIW-Forscher Konstantin Kholodilin anhand regionaler Bevölkerungsstatistiken ermittelt hat.

Die komplette Analyse des Immobilienmarktes lesen Sie in der September-Ausgabe von Capital. Hier können Sie sich ab dem 18. August die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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