PodcastWarum es bei der digitalen Bildung auf die Ausbilder ankommt

In der digitalen Bildung kommt es vor allem auf den jeweiligen Ausbilder an – egal wie alt die Schüler sind
In der digitalen Bildung kommt es vor allem auf den jeweiligen Ausbilder an – egal wie alt die Schüler sindBild von Free-Photos auf Pixabay


Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.

 


Digitale Fachkräfte werden in vielen Unternehmen händeringend gesucht. Die Ausbilder für die Programmierer und Datenanalytiker von morgen sind allerdings rar gesät. „Gute erfahrene Lehrer in dem Bereich sind wirklich schwer zu finden. Das hat auch damit zu tun, dass die Leute, die Data-Science können, vom Markt weggekauft werden“, bestätigt auch Kristian Rother. Als Head Data Science Teacher an der Spiced-Academy bildet er die Datenanalytiker von morgen aus – in einem Intensivkurs von drei Monaten.

Für seine Schüler bedeutet dieses „Bootcamp“, wenig Theorie und viel Praxis. „Was wir machen, ist keine universitäre Ausbildung“, erklärt Rother. Stattdessen programmieren die Teilnehmer von morgens bis abends und müssen Probleme lösen, die später zum Alltag als Programmierer oder Datenanalytiker dazugehören.

Grundlagen schon in der Schule schaffen

Die Kurse sind dabei vor allem auf die Nachfrage der Unternehmen zugeschnitten und danach was dort gebraucht wird. „Wir analysieren ganz klar die Stellenanzeigen und schauen auf Technologietrends“, sagt Rother.

Kristian Rother von der Spiced-Academy in Berlin. Foto: Kristian Rother
Kristian Rother von der Spiced-Academy in Berlin. (Foto: privat)

Programmieren ist aber nicht nur etwas für erwachsene Schüler. Das weiß Rother aus eigener Erfahrung. Mit zehn Jahren lernte er, Computerprogramme zu schreiben. „Das Programmieren ist eine Primärfähigkeit, wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Malen und Musizieren“, sagt er. Deshalb sei es wichtig, die Grundlagen dafür schon in der Schule zu schaffen.

Die Digitalisierung sollte deshalb auch in Schulen weiter vorankommen. „Es wäre wünschenswert, wenn die Landesverwaltungen grundlegende Infrastruktur bereitstellen könnten“, so Rother. Was es noch für die Digitalisierung im Unterricht braucht und welche Rolle dem Lehrpersonal dabei zukommt, erzäht Kristian Rother in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.


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