FinanceFWD-Podcast„Wir bauen ein Unternehmen, das 10 oder 50 Mrd. Dollar wert sein könnte“

Yoni Assia 2017 auf einer Konferenz in Hongkong.Cody Glenn/RISE/Sportsfile/licensed with CC BY 2.0

In der Fintech-Welt hat die Corona-Krise wenigstens eine klare Gewinnerbranche hervorgebracht: Es sind die Trading-Apps um Robinhood und Trade Republic. Auch Etoro hat profitiert: Die 2007 gegründete israelische Handelsplattform, die dank ihres Social-Trading-Features groß geworden ist, konnte ihr Geschäft verdoppeln.

Es waren auch hier vor allem Millennials – eher unerfahrene, jüngere Anleger – die von den wilden Aufs und Abs den Börsen angezogen wurden. Mit seiner omnipräsenten Online-Werbung machte sich Etoro das zunutze – und bewarb etwa die abgestürzte Aktie des insolventen Autovermieters Hertz als „Marktchance“.

Darf man das? Und wie viel Vertrauen sollte man grundsätzlich in Kleinanleger setzen? Yoni Assia hat dazu eine klare Meinung: „Ich bin ein big believer in Privatinvestoren und ihre Freiheit“, sagt der Gründer und CEO von Etoro. Seinen Nutzern bietet die Plattform heute Aktien, ETFs, Kryptowährungen sowie spekulative Differenzkontrakte (sogenannte CFDs) an.

In Zukunft soll Etoro noch mehr werden: Vor wenigen Monaten hat das Unternehmen dafür den britischen Anbieter Marq Millions übernommen, mit dessen Hilfe Etoro nun Debitkarten ausgibt. „Wir wollen den Nutzern eine holistische Erfahrung bieten, länger auf unserer Plattform zu bleiben und auch die Gelder bei uns zu verwalten, die sie ausgeben wollen.“

Im FinanceFWD-Podcast spricht Assia über …

… die Entstehungsgeschichte von eToro
… die Aktualität der Social-Trading-Idee
… ein Abendessen mit Warren Buffett
… regulatorische, technologische und marktbezogene Herausforderungen
… neue Wettbewerber wie Robinhood und Trade Republic
… unvorsichtige Millennials und sein Vertrauen in Privatanleger
… Kryptowährungen
… Marketingaktionen mit Alec Baldwin
… die Übernahme von Marq Millions und Erweiterungen des Geschäfts

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