PodcastWie die Cloud zum digitalen „Flughafen“ wird

Meshcloud-Gründerin Christina Kraus will die Unternehmen in die Cloud bringen.IMAGO / agefotostock


Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.


Neun verschiedene Cloud-Systeme sind durchschnittlich bei einem Unternehmen im Einsatz, ermittelte eine Studie des IT-Konzerns Fujitsu Ende 2018. Seitdem hat das System in vielen Firmen weiter an Bedeutung gewonnen. Nicht alle Cloud-Systeme sind aber auch miteinander kompatibel – und das kann im Alltag für Schwierigkeiten sorgen.

Genau hier setzt Christina Kraus mit ihrem Start-up Meshcloud an. „Wir wollen Unternehmen in die Cloud bringen und ihnen ermöglichen, dort ihre Zukunft zu gestalten“, erzählt Kraus in „So techt Deutschland“.

Anstatt nur eine eigene Cloud zu liefern, bietet das Start-up eine Art Kontrollzentrum, das die Steuerung mehrer Clouds erlaubt. Kraus spricht deshalb von einem digitalen „Flughafen“. „Die Cloud gibt uns die Möglichkeit, vorgefertigte Stücke, also Infrastruktur, zu nehmen und darauf aufzubauen und unsere Ideen zu verwirklichen“, so Kraus.

Christina Kraus ist Gründerin und CEO des Cloud-Start-ups Meshcloud / Foto: CLDES

Noch dominieren den Cloud-Markt amerikanische Anbieter wie Microsoft. Das sei erstmal nicht schlimm, meint Kraus. Die Unternehmen müssten sich nur darüber im Klaren sein. Denn an einer digitalen Abhängigkeit könnte niemandem gelegen sein. Unternehmen sollten deshalb stärker auf „digitale Souveränität“ und „digitale Freiheit“ achten.

Was sie vom europäischen Cloud-Projekt Gaia X hält und in welcher Beziehung Meshcloud zu einem Schaf steht, erzählt Christina Kraus in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.


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