ExklusivTrump-Berater glaubt nicht an Handelskrieg

US-Ökonom und Präsidentenberater Arthur Laffer
US-Ökonom und Präsidentenberater Arthur Laffer
© Greg Kahn
Capital-Cover 09/2017
Die neue Capital erscheint am 24. August

Der US-Ökonom und langjährige Präsidentenberater Arthur Laffer hält die Sorgen vor einem Handelskrieg der USA gegen den Rest Welt für unbegründet. „Wie kann jemand, der zwei Ehefrauen importiert hat, gegen Freihandel sein?“, sagte Laffer über US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit Capital (Ausgabe 9/2017; EVT 24. August). Trumps Drohungen mit Strafzöllen und Importbeschränkungen seien lediglich Verhandlungstaktik.

Laffer gilt als einer der einflussreichsten Ökonomen der USA. In den 80er Jahren beriet er unter anderem Ronald Reagan bei dessen Steuerreform. Unter Trump hat Laffer neuen Einfluss gewonnen, im Hintergrund berät er die US-Regierung erneut in der Steuer- und Wirtschaftspolitik. Der neue US-Präsident mache lediglich Druck, um US-Interessen stärker durchzusetzen, sagte Laffer. „Trump ist jemand, der verhandelt. Wir haben doch schon Mexiko in der Tasche. Und Europa. Ihr Jungs schlottert vor Angst. Und das alles mit einer protektionistischen Position, die nie umgesetzt werden wird.“

Das Interview lesen Sie in der neuen Capital, am 24. August erscheint. Hier geht es zum Abo-Shop, wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes, GooglePlay und Amazon