ExklusivSo erlebten Mitarbeiter die Tage der Entscheidung bei Wirecard

Die Wirecard-Zentrale in Aschheimimago images / Sven Simon

Als ein „Meeting der Untoten“ beschreibt einer, der dabei war, das Managementtreffen gegen Ende der vergangenen Woche. James Freis, der neue CEO, habe noch versucht, gute Stimmung zu verbreiten, die Teilnehmer aufzubauen – ganz im „Ami-Style“. Sie sollten doch sehen, was sie mit Wirecard aufgebaut hätten.

Scharf kam es von einem Manager zurück: Er wisse doch gar nicht, was sie hier aufgebaut hätten. Von der Payment-Branche, um die es hier gehe, habe er doch keine Ahnung.

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich die Stimmung unter den einst stolzen Mitarbeitern des Payment-Konzerns gedreht. In der Belegschaft im Hauptquartier in Aschheim bei München herrscht seit Tagen blankes Entsetzen – so berichten es mehrere Unternehmensinsider. Die Mitarbeiter fragen sich, in was für einem Konzern sie eigentlich gearbeitet haben. Sie hadern mit der Art und Weise, wie die verbliebene Führung in der Krise kommuniziert und agiert. Und sie sorgen sich um ihre Jobs und ihre Zukunft.

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