Oligarchen Russischer Luxus: Diese Oligarchen-Jachten sind noch immer unterwegs

Die teuersten und größten Jachten gehören oftmals russischen Milliardären – und noch sind die Mega-Schiffe weltweit unterwegs.
Die teuersten und größten Jachten gehören oftmals russischen Milliardären – und noch sind die Mega-Schiffe weltweit unterwegs.
© IMAGO / Peter Seyfferth
Über den Wolken wird es eng, viele Lufträume sind für russische Privat-Jets gesperrt. Auf See sieht das derzeit noch anders aus: Hier tummelt sich die russische Elite auf ihren Jachten

Der europäische Luftraum ist längst für russische Flugzeuge gesperrt, viele andere Länder haben sich angeschlossen. Für die Privat-Jets der russischen Elite wird es „da oben“ also ganz schön eng. Ein Twitter-Account, der die Flüge der Oligarchen verfolgt, meldet nur alle paar Stunden Starts und Landungen. Anders sieht es auf den Weltmeeren aus. Es ist kein Geheimnis: Die teuersten und größten Jachten gehören oftmals russischen Milliardären – und noch sind die Mega-Schiffe weltweit unterwegs. 

Das muss nicht so bleiben. Laut „Handelsblatt“ erwägt die EU ein Einlaufverbot für russische Schiffe. Wobei sich die Frage stellt, ob man das an der Herkunft der Besitzer festmacht oder an der jeweiligen Flagge, unter der die Jachten fahren. Denn das ist, wie in der Schifffahrt üblich, so gut wie nie das Heimatland des Eigners, sondern meist eine Karibikinsel, beispielsweise die Kaimaninseln. 

Hier liegen die Jachten

Eines haben die Schiffe aber gemeinsam: Die sogenannte IMO-Nummer der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation. Damit lassen sich die Jachten sehr genau verfolgen, beispielsweise auf Seiten wie Marinetraffic, Vesselfinder oder Vesseltracker.

So lässt sich zum Beispiel herausfinden, dass eine der größten Mega-Jachten der Welt, die „Dilbar“ von Alischer Usmanow, derzeit bei Blohm & Voss in Hamburg liegt. Gleich neben der „Luna“ von Farchad Achmedow. In anderen Häfen rund um Europa ist es anscheinend auch schön: So liegt die „Stella Maris“ von Rashid Sardarow in Nizza, die größte Segeljacht der Welt, die „A“ von Andrei Melnitschenko liegt in Triest und in Barcelona kann man sich derzeit die „Solaris“ von Roman Abramowitsch bewundern.

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