Payment-KonzernPaydirekt und der schwierige Kampf um neue Kunden

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Symbolbild: FintechPR

Deutschland braucht sein eigenes Paypal. Das war der Gedanke, mit dem Banken und Sparkassen 2014 den Zahlungsdienstleister Paydirekt gründeten. Fünf Jahre später ist es dem Projekt allerdings nicht gelungen, dem großen Konkurrenten gefährlich zu werden. Das zeigen die Zahlen – Paypal-Kunden in Deutschland Anfang 2019: 20,5 Millionen. Paydirekt-Kunden im Oktober: etwa 2,9 Millionen.

Die Aufgabenstellung ist also klar: mehr neue Nutzer. Aber wie bekommt man die? Für Zahlungsdienstleister ist die Kundenakquise vor dem Hintergrund der Dominanz von Paypal und der weit verbreiteten Akzeptanz von Kreditkarten längst kein Selbstläufer mehr: Warum sollten Kunden ein neues Nutzerkonto erstellen, wenn direkt daneben eine bereits genutzte Bezahlmethode angeboten wird? Die Lösung – zumindest für Paydirekt: Man lockt sie mit massiven Rabattaktionen.

Ein Beispiel: Am 11. November gab es für Kunden 11,11 Euro Preisnachlass, wenn sie bei Media Markt für mehr als 50 Euro Waren einkauften – und dann mit Paydirekt bezahlten. Damit Nutzer sich aber nicht nur dafür anmelden, sondern den Dienst anschließend regulär und regelmäßig nutzen, müsste der Vorgang reibungslos funktionieren. Müsste. In einer Reihe von Fällen, die Nutzer für Finance Forward dokumentiert haben, passierte genau das nicht.

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