KryptowährungWas die Neuausrichtung von Libra bedeutet

Der Plan von Libra lebt weiter – trotz deutlicher Abstriche.imago images/Rafael Classen

Es hatte sich angekündigt: In der Form, wie die Kryptowährung im vergangenen Sommer angekündigt worden war, würde Libra nicht starten können. Zu groß waren die Sorgen von Notenbankern und Finanzpolitikern, zu stark der Druck auf Facebook und die anderen Projektpartner, die sich daher in Teilen sogar zurückgezogen hatten.

Gestern gab Libra die Anpassungen seiner Architektur bekannt und bestätigte damit einen Scoop von Finance Forward von Anfang des Jahres. Schon damals konnten wir berichten, dass Libra auf den gemischten Währungskorb verzichten und stattdessen mehrere digitale Währungen auf seiner Plattform versammeln würde – jeweils gedeckt von einer nationalen Fiatwährung.

Die zweite große Neuerung ist die Absage an das Ziel einer offenen und dezentralen Architektur – ursprünglich war geplant, dass zu einem späteren Zeitpunkt jeder einen Knoten im Libra-Netzwerk würde betreiben können. Das soll nun nicht mehr möglich sein – stattdessen müssen Knotenbetreiber und Mitglieder eine „robuste Due Diligence“ durchlaufen. Einen Überblick über sämtliche Änderungen gibt das neue Whitepaper.

Was ist von den Änderungen zu halten? Wie viel ist das Projekt jetzt noch wert? Wir haben fünf kluge Köpfe nach ihrer Meinung gefragt.

Die Expertenmeinungen lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.