GastbeitragLasst mal die Luft aus der Digitalisierung!

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Die drei Regeln der Digitalisierung

Digitalisierung als Begriff ist heute bis zur Unbrauchbarkeit verschwommen; auch Auswüchse wie die Digitale Transformation können wir zu den Akten legen. Hype Cycles zu digitalen Themen sind zwar unterhaltsam, bringen Sie aber in Ihrer Unternehmensentwicklung nicht weiter. Wie können Sie also gewinnbringend mit dem Thema Digitalisierung umgehen? Dazu möchte ich Ihnen drei Regeln mit auf den Weg geben:

#1 Customer first, technology second

Der Kunde bezahlt die Gehälter Ihrer Mannschaft. Daher sollten Sie ganz nah an ihn ran und sich fragen: Unterstützen meine Vorstellungen von Digitalisierung seine Bedürfnisse? Was brauche ich technisch, und was brauche ich nicht? Es muss nicht immer eine trendige App sein.

#2 Business first, technology second

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Wenn Sie sich mit der Digitalisierung beschäftigen, lassen Sie sich nicht von Hypes anstecken, sondern betrachten Sie die Digitalisierung als Werkzeug: Stützt Sie mein Geschäftsmodell? Brauche ich das wirklich? Ist der Output meine Investition wert?

#3 People first, technology second

In einer Zeit, in der Wissen praktisch umsonst zu haben ist und digitale Werkzeuge immer mächtiger werden, liegt Ihr Wettbewerbsvorteil in hohem Maße in der Qualifikation und der Kreativität Ihrer Mitarbeiter. Investieren Sie daher zuerst in Ihre Mitarbeiter und deren Wertschöpfung, bevor Sie auf den nächsten Hype Cycle der Digitalisierung aufspringen.

Fazit: Lassen Sie die Kirche im Dorf, den gesunden Menschenverstand ans Ruder und den nächsten Kongress ruhig links liegen. Dann klappt’s auch mit der Digitalisierung.