ExklusivKrypto-Börse Bitpanda auf Deutschland-Expansionskurs

In Berlin will Bitpanda neue Talente finden
In Berlin will Bitpanda neue Talente findenAnthony Reungère from Unsplash

Der Fintech-Markt boomt zurzeit, das bekommen auch die Personal-Abteilungen zu spüren. Selbst namhafte Startups haben es zunehmend schwer, gefragte Tech-Talente für sich zu gewinnen. Die Smartphone-Bank N26 hat aus diesem Grund beispielsweise einen neuen Standort in Serbien eröffnet, um auch in Osteuropa nach neuen Mitarbeitern suchen zu können.

Die Krypto-Börse Bitpanda, die aktuell mit rund 500 Mitarbeitern 2,7 Millionen Kunden bedient, plant für die nächste Wachstumsphase das Team ebenfalls massiv aufzustocken. Dafür baut das Unternehmen nun eine Präsenz in Berlin auf, wie Finance Forward erfuhr. „Eine Bürofläche haben wir noch nicht, aber die ersten zehn Mitarbeiter arbeiten bereits von Berlin aus“, sagt Mitgründer Eric Demuth. Da das Unternehmen wegen der Corona-Pandemie sowieso im Homeoffice arbeite, sei das derzeit noch gut leistbar.

In spätestens zwei Monaten soll das Büro allerdings auch eröffnet werden, so Demuth. Insgesamt werde die Zahl der Mitarbeiter langfristig auf „50 bis 100“ anwachsen. Das strategische Ziel dahinter: „Die besten Leute zu bekommen“, sagt der Gründer. Ein erster größerer Name ist bereits Anfang des Monats zu Bitpanda gewechselt: Michael Keskerides, ehemals Head of Product bei N26, soll künftig das Produktteam bei Bitpanda aus Berlin heraus leiten. Insgesamt sind auf LinkedIn derzeit 18 weitere Stellen für Berlin ausgeschrieben.

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