ThemaKreativ auf Knopfdruck

Design Thinking verspricht eine der gefragtesten Ressourcen der Gegenwart anzuzapfen: Kreativität. Frische Ideen, innovative Produkte und neue Lösungen für alte Probleme zu finden – diese Fähigkeit gilt für Firmenlenker mittlerweile als die allerwichtigste, ergab etwa eine Umfrage unter 1500 Vorstandschefs. Unternehmen brauchen ständig neue Produkte und Prozesslösungen. Anstatt auf chaotische Genialität zu hoffen oder die Eingebungen einer schwer fassbaren Muse, verspricht Design Thinking eine Methode, eine Art Anleitung für gute Ideen.

Aber ist sie wirklich die Lösung aller Kreativitätsprobleme? Tatsächlich ist Design Thinking ein Werkzeug. Kein Hexentrank, sondern eine nicht übermäßig komplizierte Schritt-für-Schritt-Anleitung. Im Kern beruht sie auf wenigen einfachen Annahmen: Man sollte bei der Suche nach neuen Ideen die Perspektive derjenigen einnehmen, die das Ergebnis am Ende auch nutzen werden – also etwa die der Kunden. Außerdem sollte die Gruppe, die kreativ ist, möglichst gemischt sein – also nicht etwa nur aus Ingenieuren bestehen. Weiter muss man bereit sein, auch die schönsten neuen Ideen wieder umzuwerfen, wenn sie nicht funktionieren. Und zwar wieder und wieder und wieder. Und wieder.

Die vollständige Geschichte über Design Thinking mit vielen Beispielen und einem Interview mit den Brüdern David und Tom Kelley, die als Vordenker der Methode gelten, lesen Sie in der aktuellen Capital. Interesse? Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.

Foto: © Christoph Dernbach, www.mr-gadget.de