Ibiza-SkandalDie reichsten Österreicher

Im sogenannten Ibiza-Video hat der zurückgetretene österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache die Namen einiger reicher Österreicher genannt, die seine FPÖ unterstützt haben sollen. René Benko, Heidi Horten, der Waffenhersteller Glock und das Glücksspielunternehmen Novomatic sollen die Partei über Umwege finanziert haben. Die Spenden seien über nicht näher bezeichneten gemeinnützigen Verein an die Freiheitlichen gegangen. Eine verdeckte Parteienfinanzierung also.

Die Betroffenen dementierten die Aussagen Straches umgehend. „Mein Mandant hat weder direkt noch indirekt Spenden oder sonstige Zahlungen an die FPÖ geleistet“, teilte der Anwalt des Waffenherstellers laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Enge Verbindungen zwischen Wirtschaft und Politik gibt es aber in jedem Fall. Die österreichische Zeitung „Der Standard“ berichtet, dass René Benko über gute Kontakte in alle politische Lager verfüge. „Der gute Draht des Häuser-, Karstadt-, Kaufhof- und Kika-Leiner-Besitzers sowie indirekten Anteilseigners an ‚Krone’ und ‚Kurier’ zur Politik dürfte zumindest nicht geschäftsschädigend gewesen sei“, schreibt das Blatt.

Die drei genannten Milliardäre gehören laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes zu den reichsten Österreichern. Auch Novomatic-Chef Johann Graf steht auf der Liste. Hier sind alle neun Superreichen aus der Alpenrepublik von der Forbes-Liste: