ExklusivGroße Krypto-Player nehmen sich Deutschland vor

Kryptoanbieter wie Coinbase und Binance suchen sich ihren Weg nach Deutschland Ansgar Scheffold/Unsplash

Seit Jahresbeginn reguliert die Bundesregierung mit einem neuen Geldwäschegesetz das Geschäft mit Kryptowährungen. Das bedeutet: Unternehmen benötigen eine Erlaubnis der Bafin, wenn sie Kryptowerte verwahren wollen. Diejenigen, die schon in dem Markt aktiv sind, müssen sich beeilen: Bis Ende März haben sie Zeit, einen Antrag auf eine Übergangsfrist zu stellen. Gleichzeitig entsteht für die Krypto-Player Coinbase, Binance, Kraken und Co. neue Konkurrenz: Auch Banken können ihren Kunden nun das Geschäft mit Kryptowährungen anbieten. Die Bafin habe bereits mehr als 40 Interessensbekundungen von Banken erhalten, berichtete das Handelsblatt im Februar.

Wohl auch deshalb drängen nun große internationale Player auf den deutschen Markt. Seit Anfang Februar unterhält das mit acht Milliarden Dollar bewertete US-Start-up Coinbase eine eigene Coinbase Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt, wie aus dem Handelsregister hervorgeht. Als Geschäftsführer ist Marcus Hughes, Leiter der internationalen Rechtsabteilung, eingetragen. Zuvor war er unter anderem in der Compliance-Abteilung bei Morgan Stanley tätig. Ob er die Rolle langfristig behalten wird oder nur interimsmäßig, bis ein eigener Manager für Deutschland gefunden ist, bleibt unklar. In seinem Linkedin-Profil steht jedenfalls bislang nichts zu seiner Rolle in Deutschland.

Wer der neue CEO der Coinbase Germany GmbH ist und was das Unternehmen vor hat, das lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.