Startup-Finanzierung Eran Davidsons Kampf für Venture Debt

Startup-Geldgeber Eran Davidson
Startup-Geldgeber Eran Davidson
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Investor Eran Davidson will seit langem Venture Debt in Startup-Deutschland etablieren. Es ist ihm bis heute nicht gelungen. Mit einem neuen Fonds versucht er einen zweiten Anlauf.

Eigentlich könnte Eran Davidson gerade ganz happy sein. Wie der in Israel geborene Tech-Investor Finance Forward , dem Fintech-Magazin von Capital, exklusiv bestätigt, hat er gerade 50 Millionen Euro in einem First Closing für seinen zweiten Fonds eingesammelt.

Er wird sie in europäische Startups investieren und dabei auf sogenanntes Venture Debt setzen: Kredite mit vergleichsweise hohen Zinsen, für die die Gründer und Bestandsinvestoren allerdings auch nicht ihre Anteile verwässern müssen, weil sie – anders als frisches Eigenkapital – nichts an der Eigentümerstruktur ändern. In den USA ist Venture Debt üblich und etabliert, in Deutschland steckt der Markt noch in den Kinderschuhen.

Und das ist auch einer der Gründe, warum Davidson derzeit überhaupt nicht glücklich ist. Er ist sogar ziemlich stinkig. Er ärgert sich über die deutsche Startup- und Investorenszene, die ihn aus seiner Sicht ins Abseits stellt. Und über die deutsche Politik, die in ihrem Startup-Rettungsprogramm auf Venture Capital setzt, aber nicht auf Venture Debt, was aber gerade in der Krise seine Vorteile ausspielen würde.

Warum das so ist und wie Davidson daran noch etwas ändern will, das lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.



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