ExklusivEntlassungen bei Marktführer Flightright

Das Flightright-Team mit Gründer Philipp Kadelbach (links vorne) Bild: Flightright

Für die Mitarbeiter muss es unerwartet gekommen sein. Vor einigen Wochen eröffnete ihr Teamleiter ihnen die schlechte Nachricht, dass einige Kollegen Flightright verlassen müssten. Mehrere Abteilungen des Fluggastrechte-Start-ups waren nach Informationen von Finance Forward von dem Stellenabbau betroffen.

Auch öffentlich gab es bislang keine Anzeichen dafür, dass der Marktführer in der Krise stecken könnte. Erst Anfang des Jahres hatte sich das Medienunternehmen Intermedia bei Flightright eingekauft und die Mehrheit übernommen. Anfang Oktober erzählte Flightright-Gründer Philipp Kadelbach den Potsdamer Neuesten Nachrichten noch einmal seine Gründungsgeschichte, in der Flightright wie David gegen Goliath siegreich gegen die übermächtigen Airlines zu Felde zieht. Es klang nach Erfolg und weiterer Expansion.

Sein Unternehmen gehört zu den Pionieren im Markt. 2010 startete das Unternehmen mit der Idee, Fluggästen bei Verspätungen zu helfen. Flightright kämpft im Auftrag der Kunden darum, dass sie ihre Entschädigungen erhalten. Denn den Passagieren stehen bei einem verspäteten Flug bis zu 600 Euro zu, selbst wenn das Ticket viel weniger gekostet hat. Doch Airlines weigern sich oft zu zahlen – dann springen die Fluggastrechte-Start-ups ein. Mittlerweile sind etwa 20 Anbieter in dem umkämpften Markt unterwegs.

Über die Hintergründe des Stellenabbaus lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.