BildergalerieWeidmann geht: Stationen einer Bundesbank-Ära

Es ist mehr als zehn Jahre her, dass Jens Weidmann aus dem Bundeskanzleramt in die Geldpolitik wechselte. Seit 2011 steht der gebürtige Solinger an der Spitze der Bundesbank – nun tritt er zurück. Er habe den Bundespräsidenten um seine Entlassung aus dem Amt zum 31. Dezember 2021 gebeten, heißt es in einem offiziellen Statement.

Das habe er aus persönlichen Gründen getan. „Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass mehr als zehn Jahre ein gutes Zeitmaß sind, um ein neues Kapitel aufzuschlagen“, schrieb Weidmann in einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, „für die Bundesbank, aber auch für mich persönlich“.

Es sei ihm immer wichtig gewesen, dass die klare, stabilitätsorientierte Stimme der Bundesbank deutlich hörbar bleibe, heißt es weiter. Wer ihm auf seinem Posten folgen wird, ist noch unklar.

Diese Stationen prägten seine Zeit als Bundesbank-Chef: