PodcastE-Sport ohne Publikum

Alexander Müller ist Geschäftsführer des Kölner E-Sport-Teams SK Gaming
Alexander Müller ist Geschäftsführer des Kölner E-Sport-Teams SK GamingSK Gaming


Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.


15.000 Zuschauer pro Tag kommen normalerweise zum Counterstrike-Turnier „ESL One Cologne“ in die Kölner Lanxess Arena. In diesem Jahr muss das Turnier allerdings auf sein Publikum vor Ort verzichten. Denn bis Ende August sind Großveranstaltungen weiterhin tabu. E-Sportfans und Veranstalter fiebern Lockerungen deshalb entgegen.

Auch Alexander Müller, Geschäftsführer des Kölner E-Sport-Teams SK Gaming, hofft dass es mit den Großveranstaltungen bald wieder losgehen kann. „Wir warten einfach gespannt“, sagt er. Viel mehr könne man aktuell nicht machen. Immerhin, ganz ausfallen soll „ESL One Cologne“ nicht. Die Spieler  werden stattdessen vom 21. bis 30. August gegeneinander antreten, das Turnier wird übertragen.

E-Sport bedeutet dabei „das wettbewerbsorientierte Spielen an Computer, Konsole oder Handy“, so Müller. Er betreibt den digitalen Sport selbst – auch aus Berufsgründen. Der Grund: Seine Spieler würden schon erwarten, dass er nachvollziehen könne, was sie machen. Rund 45 E-Sportler und Coaches gehören zur SK Gaming.

Auch wenn Müller oft beantworten muss, ob E-Sport wirklich richtiger Sport sei, lässt der Trainingsplan seiner Spieler keine Fragen offen. Der Trainingsalltag ist umfangreich. „Das beinhaltet Spielen, das beinhaltet Ernährung, das beinhaltet die psychologische Betreuung“, sagt Müller. Damit seien die E-Sportler sogar engmaschiger betreut als beispielsweise ein Spieler des 1. FC Köln.

Was E-Sportler verdienen und wie es um den digitalen Sport in Deutschland steht, verrät Alexander Müller in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.


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