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SponsoredE-Mobilität: „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen!“

Immer mehr Unternehmen stellen den Fuhrpark auf E-Autos um – so auch innogy
Immer mehr Unternehmen stellen den Fuhrpark auf E-Autos um – so auch innogy
© innogy

Herr Dierig, beim Thema Elektroauto ist man schnell beim Thema Reichweite. Hand aufs Herz, wie oft sind Sie schon mit leerer Batterie liegen geblieben?

Noch nie. Die Strecke zum Arbeitsplatz ist locker mit einer Batterieladung zu schaffen. Und dort kann ich das Auto an einer Ladesäule wieder aufladen. Hinzu kommt, dass ich ja einen Plug-in-Hybrid fahre, also ein Auto mit zusätzlichem Benzinmotor. Wenn der Akku einmal leer ist, würde sich der zusätzliche Motor einschalten, damit ich zur nächsten Ladesäule fahren kann. Reichweitenangst kenne ich daher gar nicht. Ich fahre im Alltag aber fast ausschließlich rein elektrisch. Der Benziner kommt höchstens für längere Dienstfahrten oder bei Urlaubsreisen zum Einsatz.

 

Plug-in-Hybride haben ja eine deutlich geringere Batteriereichweite als rein elektrische Fahrzeuge. Wie lang ist denn Ihr Arbeitsweg?

Ich wohne in Essen und arbeite in Dortmund. Mein Arbeitsweg beträgt exakt 37 Kilometer und die fahre ich rein elektrisch, weil der Akku eine durchschnittliche Reichweite von etwa 40 Kilometern hat. Passt also genau.

Roger Dierig, 39, Vertriebsmanager beim Stromanbieter innogy, fährt elektrisch zur Arbeit
Roger Dierig, 39, Vertriebsmanager beim Stromanbieter innogy, fährt elektrisch zur Arbeit

Wie genau laden Sie das Auto dann auf? Steht vor dem Büro eine Ladesäule?

Ja. Mein Arbeitgeber ist der Energieanbieter innogy, der auch Ladesäulen vertreibt. Außerdem wird unser Dienstwagenfuhrpark, das sind immerhin gut 1000 Fahrzeuge, derzeit komplett auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umgestellt. Da haben wir natürlich auch genügend Ladepunkte zur Verfügung. Es gibt aber mittlerweile auch viele andere Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter Ladesäulen mit Strom anbieten. Während ich also im Büro sitze, lädt draußen auf dem Parkplatz mein Elektroauto. Innerhalb von etwa zweieinhalb Stunden ist der Akku wieder geladen. Zu Hause kann ich mein Auto dann über eine Wallbox, das ist eine kompakte, kleine Ladesäule an der Wand, wieder aufladen. Nach Feierabend verbinde ich das Auto mit der Steckdose und muss mich um nichts mehr kümmern.

 

Zum E-Auto gehört meist auch eine Smartphone-App. Wofür braucht man die eigentlich?

Sie zeigt mir direkt auf dem Handy die nächstgelegene Lademöglichkeit im Stadtgebiet an, da muss ich also nicht lange suchen. Anschließend fahre ich an eine der zahlreichen Ladesäulen in Essen und verbinde das Auto per Kabel mit der Stromsäule. Das ist zum Beispiel praktisch beim Einkaufen in der Innenstadt. Da habe ich dann einen guten und zentralen Parkplatz an der Ladesäule. Während alle anderen teure Parkgebühren zahlen, stehe ich dort kostenlos.

 

Für den Strom aber müssen Sie vermutlich schon zahlen. Was kostet so eine Tankfüllung?

Ich zahle 30 Cent pro Kilowattstunde an der innogy-Säule. Wenn ich aber an Säulen anderer Anbieter Strom tanken möchte, wird es manchmal komplizierter. Es gibt unterschiedliche Ladetarife und Abrechnungsmethoden. Einige Anbieter rechnen nach den verbrauchten Kilowattstunden ab, andere berechnen Pauschalpreise und wieder andere rechnen die Zeit ab, die das E-Auto an der Ladesäule steht. Ganz ehrlich, da gibt es Optimierungsbedarf.

 

Mussten Sie sich erst ans elektrische Fahren gewöhnen?

Gewissermaßen schon. Alles ist während der Fahrt sehr leise und man wird dadurch geräuschempfindlicher. Bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h sind keine Fahrgeräusche zu hören, da hört man plötzlich das Klappern des Mineralwasserkastens im Kofferraum viel deutlicher. Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Außerdem hat man im Elektroauto viel mehr Fahrspaß. Der Elektromotor hat von Anfang an das volle Drehmoment, an der Ampel zum Beispiel lässt man die meisten anderen Fahrzeuge erst einmal hinter sich.

 

Hat sich Ihre Fahrweise mit dem Elektroauto verändert

Ja, denn mein Anspruch ist es, immer elektrisch zur Arbeit zu gelangen und von dort aus auch wieder emissionsfrei nach Hause zu fahren. Damit das gelingt, habe ich meine Fahrweise angepasst. Ich nehme bei einer roten Ampel früher den Fuß vom Fahrpedal und fahre insgesamt vorausschauender. Dabei helfen einem auch die digitalen Anzeigen im Cockpit. Dort kann ich beispielsweise ablesen, wie sparsam ich gerade fahre und wie viel elektrische Restreichweite ich noch habe.

 

Autos gelten für viele Menschen als Statussymbol. Da zählen Dinge wie PS und sattes Design. Ist ein E-Auto nicht ein Stück weit zu vernünftig?

Als ich jünger war, habe ich auch mehr auf PS geachtet. Aber das spielt für mich heute keine große Rolle mehr. Wenn man mit zunehmendem Alter mehr zu sich selbst steht, sind solche Symbole nicht mehr so wichtig. Und für meine Lebenssituation und unseren Familienbedarf ist es genau das richtige Auto. Gerade mit Blick auf die Umwelt und die Lebenswelt der nachfolgenden Generationen – ich habe selbst einen dreijährigen Sohn – ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen.

 

Welches Motorengeräusch imitiert Ihr Sohn eigentlich, wenn er mit Modellautos spielt? Brumm, brumm oder summ, summ?

(lacht) Weder noch. Vielleicht muss er sich noch entscheiden. Aber im Ernst, er hat schon gemerkt, dass bei dem Auto irgendetwas anders ist. Meine Frau fährt ein eigenes Auto, eines mit normalem Motor, und wenn die beiden vor der Tür stehen, möchte er immer bei mir mitfahren. Dann nimmt er sein Modellauto, eins hat er eigentlich immer dabei, und zeigt mit dem Finger auf den Auspuff. Er erklärt mir, dass bei seinem Auto auch nichts Stinkiges hinten herauskommt. So wie bei Papas.

 

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