Innovations-IndexDiese Länder haben bei Innovationen die Nase vorn

Die Erfindung von heute ist womöglich der Standard von morgen. Die Digitalisierung sorgt für ein rasantes Tempo bei Innovationen. Da können die mächtigsten Volkswirtschaften der Welt schnell zu Getriebenen werden. Beim „2020 Bloomberg Innovation Index“ gab es jetzt zwar hervorragende Nachrichten für Deutschland. Aber Experten warnen: Die Bundesrepublik zehrt womöglich zu sehr vom Ruhm bald vergangener Tage.

Der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg hat Mitte Januar 2020 die achte Ausgabe seines jährlichen Rankings vorgelegt. Dafür wurden den Angaben zufolge 105 Volkswirtschaften nach ihrer Innovationskraft bewertet. Die Endnote basierte zu gleichen Teilen auf diesen sieben Hauptkategorien:

  1. Ausgaben für Forschung und Entwicklung (Prozentanteil am Bruttoinlandsprodukt)
  2. Produktivität (BIP und Bruttonationaleinkommen für Beschäftigte ab 15 Jahren)
  3. Wertschöpfung (Wertschöpfung als Prozentanteil vom BIP und pro Kopf)
  4. Zahl der Forscher (gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  5. Zahl der börsennotierten Hightech-Firmen (Anteil an den nationalen und internationalen AGs)
  6. Tertiäre Bildung (unter anderem Zahl der Studenten, Anteil der Absolventen an der gesamten arbeitenden Bevölkerung)
  7. Patente (in Relation zur Bevölkerungsgröße und/oder dem BIP)

Diese zehn Länder haben bei Innovationen die Nase vorn