Inklusives WachstumIn diesen 10 Ländern geht es den Menschen besonders gut

Mit dem Inclusive Developement Index (IDI) möchte das Weltwirtschaftsforum eine Alternative zum Bruttoinlandsprodukt bereitsstellen, die ähnlich leicht handzuhaben ist. Gleichzeitig soll der Indikator aber besser darstellen, welche Faktoren tatsächlich relevant für die Einschätzung der Lebensqualität der Menschen sind.

Deswegen berücksichtigt der IDI weitere Aspekte. Für Wachstum und Entwicklung sind das Pro-Kopf-BIP, die Beschäftigung, die Arbeitsproduktivität und die gesunde Lebenserwartung relevant. Bei Inklusion zählt das Median-Haushalts-Einkommen, die Armutsrate und die Gini-Koeffizienten für Einkommen und Vermögen (also zwei Indikatoren, die die Verteilung in der Gesellschaft messen). Und für Nachhaltigkeit und intergenerationale Gerechtigkeit werden als Indikatoren die bereinigte Nettoersparnis, der öffentliche Verschuldungsgrad, die Kohlenstoffemissionen pro Dollar des BIPs und das Verhältnis nicht-arbeitsfähiger Generationen zur arbeitsfähigen Generation (15-64 Jahre alt) herangezogen.

In dem Ranking mit Zahlen von 2018 dominieren europäische Länder die Top Ten. Interessanterweise ist keines der G7-Länder darunter, als erstes käme Deutschland, das insgesamt erst auf Platz 12 kommt. Das Weltwirtschaftsforum hat separat ein Ranking mit Schwellenländern erstellt und auch hier schneiden vor allem europäische Länder gut ab: Litauen, Ungarn, Lettland, Polen, Kroatien und Rumänien sind unter den zehn besten. Diese profitieren laut WEF vor allem in den Bereichen Wachstum und Inklusion von der EU.

Diese zehn Länder schneiden beim IDI am besten ab: