Onecoin-Skandal Der Milliardenbetrug der Krypto-Königin

Die „Krypto-Queen“ Ruja Ignatova
Die „Krypto-Queen“ Ruja Ignatova
© PR
Über 3,3 Milliarden Euro steckten Investoren in die vermeintliche Kryptowährung Onecoin. Mittlerweile ist klar: Die Währung ist wertlos. Was über den vermutlich größten Kryptoskandal aller Zeiten bekannt ist.

Tausende Besucher schauten erwartungsvoll nach vorne, als Onecoin-Gründerin Dr. Ruja Ignatova im Juni 2016 die Bühne des Londoner Wembley-Stadion betrat. Sie jubelten, klatschten, feierten Ignatova als „Krypto-Queen“, während sie ihre Rede hielt. „Über eine Million Händler werden Onecoin in zwei Jahren akzeptieren“, kündigte Ignatova an. Die Kryptowährung Onecoin werde der neue Bitcoin, noch besser: der Bitcoin-Killer. In zwei Jahren werde es die Kryptowährung mit den meisten Transaktionen weltweit sein.

Zu einer Zeit, in der Menschen mit wenigen Bitcoin ein Vermögen gemacht hatten, war Ignatovas Rede ein reines Versprechen von Glück und Wohlstand. Den nächsten Krypto-Hype wollten die Anleger nicht verpassen, diesmal wollten sie früh genug dabei sein.

Doch mittlerweile ist klar: Der Onecoin-Kurs ist manipuliert, die vermeintliche Währung wertlos, Onecoin der bisher wohl größte Krypto-Betrug weltweit – der immer noch andauert.

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