PandemieSo teuer sind private Corona-Tests in anderen Ländern

Corona-Tests erlebten in den letzten Monaten einen regelrechten Boom: Ende Oktober verzeichnete Deutschland mehr als eine Million Tests pro Woche. Das bringt viele Labore und ihre Testkapazitäten an ihre Grenzen.

Um Abhilfe zu schaffen, hat das Robert-Koch-Institut sein Augenmerk bei der nationalen Teststrategie wieder auf begründete Verdachtsfälle gelegt. Neben Patienten mit Corona-Symptomen oder Kontakt zu einem Erkrankten gehören dazu auch Nutzer der Corona-Warn-App, wenn ihnen eine solche Warnung angzeigt wird.

Aber auch Reisende müssen für das Zielland einen negativen Test vorlegen. Wer für den Urlaub einen Negativ-Nachweis braucht, muss sich daher privat testen lassen – und mit deutlichen Preisunterschieden rechnen.

Arztpraxen können sich bei der Preisgestaltung auf die Gebührenordnung berufen und den dort festgelegten Mindestpreis für private Laborleistungen von 128,23 Euro. Die Preise mancher Labore liegen dagegen deutlich darunter – teils aufgrund des hohen Wettbewerbs, teils aufgrund der Möglichkeit große Mengen an Proben gleichzeitig zu analysieren. Andere Anbieter setzen ihre Preise dagegen deutlich darüber an mit Preisen von weit über hundert Euro. Für einen ärtzlich angeordneten PCR-Test stellen Labore den Krankenkassen dagegen etwa 39 Euro in Rechnung.

Auch im Ausland sind viele deutsche Urlauber und Reisende auf private Anbieter angewiesen. Dort variieren die Kosten deutlich zwischen unter 50 Euro bis hin zu mehreren 100 Euro – oft auch abhängig von der Wartezeit auf das Testergebnis.

So teuer sind private Corona-Tests in anderen Ländern