FintechNach IT-Chaos: Eine Neobank wittert ihre Chance gegen die Apobank

Mitgründer Martin Buhl konnte Cassie Kübitz-Whiteley als Marketingchefin gewinnenPR

Es wäre wahrscheinlich nur eine kleine Personalnews, die wenig Aufsehen erregen würde. Eine gewisse Cassie Kübitz-Whiteley fängt im Management bei einem erst kürzlich gegründeten Fintech an. Und doch ist der Wechsel pikant, denn die Marketingexpertin verlässt nach 16 Jahren die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, kurz Apobank. Sie zieht es von der 1902 gegründeten größten deutschen Genossenschaftsbank zu einem Berliner Start-up, dessen Geschäftsmodell ausgerechnet ihren alten Arbeitgeber angreifen soll: Cure Finance. Sie wird dort die für die Anfangszeit wichtigen Marketing- und PR-Aktivitäten verantworten.

Die Apobank, die im vergangenen Jahr vor allem mit einem beispiellosen IT-Chaos Schlagzeilen machte, bekommt nun auch noch einen digitalen Konkurrenten. Die drei Gründer Martin Buhl, Stefan Weiß und Wolfgang Strobel wollen mit ihrer Plattform das komplette Finanzmanagement für Heilberufe übernehmen, langfristig sollen niedergelassene Ärzte und Zahnärzte den Anbieter als Bank nutzen und ihre Finanzplanung darüber organisieren. Als prominenten Bankenpartner plant Cure Finance mit der Berliner Solarisbank zu kooperieren, wie schon die Trading-App Trade Republic oder das grüne Fintech Tomorrow. Wie aussichtsreich ist der Angriff auf die Apobank?

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