KöpfeAufbrecherin – Karten für die Katastrophe

Das Problem: In Krisensituationen wie Bürgerkriegen oder Überschwemmungen ist die Lage oft unübersichtlich. Was genau ist wo passiert? Wo ist Hilfe am Nötigsten? Was wird gebraucht?

Die Lösung: Über Ushahidi, Zeugnis auf Suaheli, können Betroffene ihre Situation schildern – per SMS, E-Mail oder Twitter. Die Plattform sammelt die Daten und fertigt daraus interaktive Karten. Das Programm Swift River zieht mit einen lernenden Algorithmus Informationen aus E-Mails, SMS, Blogs und Tweets und organisiert sie. Denn Cover der aktuellen Ausgabe 08 2014die Menge an Informationen ist in den ersten Tagen einer Katastrophe oft überwältigend.

Der Markt: 60 000 Karten – für 159 Ländern, in 31 Sprachen – so viele hat Ushahidi schon angelegt. Brunnen in Afghanistan wurden genauso aufgezeichnet wie Blizzard-Verheerungen in den USA. Die Software und den Code dazu stellt das Non-Profit-Unternehmen gratis zur Verfügung, bietet aber außerdem kostenpflichtige Consulting-Dienste an.

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