Klarna und Co. Angriff der Super-Apps

Tor zur Welt: Mit einer Super-App lässt sich fast das gesamte Leben über das Handy organisieren
Tor zur Welt: Mit einer Super-App lässt sich fast das gesamte Leben über das Handy organisieren
© Martina Paukova
Chatten, shoppen, Banking: In Asien organisieren Millionen Nutzer ihr Leben über sogenannte Super-Apps. Nun ziehen in Europa erste Anbieter wie Klarna nach – und schrecken ganze Branchen auf

Den Grundstein für seinen großen Plan legte Sebastian Siemiatkowski vor drei Jahren mit einer Raplegende. Umringt von Windhunden, stolzierte der Musiker Snoop Dogg durch einen TV-Spot, um für das einfache Bezahlen zu werben. So ganz schlau, um was es bei der Marke Klarna gehen sollte, wurde man am Ende nicht – außer um eine Portion Coolness.

Rückblickend markiert der Spot so etwas wie den Erweckungsmoment von Siemiatkowski, Gründer des bis dato eher langweiligen Zahlungsdienstleisters Klarna, der im Hintergrund Rechnungs- und Ratenkauf für Onlineshops abwickelte. Die blaue Firmenfarbe wich einem kräftigen Rosa. Alles nach dem Motto: Hauptsache, auffallen.


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