Sparbrief-Vergleich

Sparbrief-Vergleich

Bevor Sie einen Sparbrief kaufen, können Sie mit unserem Tool die Konditionen der Banken vergleichen. Wählen Sie Anlagebetrag und –zeitraum sowie die Art der Einlagensicherung und der Zinszahlung aus. In unserer tabellarischen Übersicht finden Sie eine Anbieterliste und die entsprechenden Zinssätze sowie die Zinshöhe. Außerdem wird der auszuzahlende Betrag inklusive Zinsen und gegebenenfalls Zinseszinsen nach Verkauf des Sparbriefs errechnet.



Was ist ein Sparbrief?

Ein Sparbrief ist eine risikoarme Anlagevariante. Das von Kreditinstituten ausgegebene Wertpapier zeichnet sich durch eine feste Laufzeit, solide Rendite und Planungssicherheit aus. Während der Anlagedauer ist Ihr Geld fest gebunden. Im Austausch gegen Ihr investiertes Geld erhalten Sie eine Urkunde mit einem Forderungsvermerk. Die Bank kauft die Urkunde dann zum vereinbarten Termin zurück und Sie bekommen das Startkapital plus die Zinsgutschrift auf Ihr Referenzkonto ausgezahlt. Einige Banken bieten auch eine digitale Abwicklung per Online-Banking an.

Was muss ich beim Kauf eines Sparbriefs beachten?

Beim Kauf des Sparbriefs entscheiden Sie, welchen Betrag und für welchen Zeitraum Sie diesen anlegen wollen. Anlagesumme und -zeitraum können nachträglich nicht korrigiert werden. Beachten Sie, dass die Banken einen Mindest- und Maximalanlagebetrag festlegen. Die Laufzeit kann zwischen einem Monat und zehn Jahren variieren. Grundsätzlich gilt, je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto höher fallen die Zinsen aus. Der Sparbrief eignet sich daher für Anleger, die an einer mittel- oder langfristigen Geldanlage interessiert sind.

Ihre Geldanlage ist festverzinst. Sie vereinbaren mit der Bank einen festgelegten Zinssatz, der über den gesamten Anlagezeitraum gleich bleibt. Es besteht somit kein Kursrisiko und die Rendite ist im Voraus kalkulierbar. Der Zinssatz orientiert sich an dem aktuellen Zinsniveau auf dem Markt. Der beste Zeitpunkt um einen Sparbrief zu erwerben ist eine Hochzinsphase, wenn die Banken entsprechend hohe Guthabenzinsen offerieren. Umgekehrt sind die Konditionen bei fallenden Zinsen schlechter. Eine lange Vertragsbindung ist zu Zeiten niedriger Zinsen nicht ratsam, da Sie bei wieder steigenden Zinsen von besseren Offerten ausgehen können.

Die gesetzliche Einlagensicherung garantiert innerhalb der EU zusätzliche Sicherheit für ein Vermögen bis 100.000 Euro. Bei höheren Beträgen sollten Sie die erweiterte deutsche Absicherung erwägen.

Welche Zinsauszahlungsarten gibt es und was unterscheidet sie?

Bei der Art der Zinszahlung können Sie zwischen einer ausschüttenden Anlage oder einer thesaurierenden Anlage wählen. Bei der ausschüttenden Anlage bekommen Sie die Zinsen regelmäßig – jährlich, im Quartal oder monatlich – gutgeschrieben und können frei darüber verfügen. Das vereinbarte Startkapital bleibt bis zum Ende der Laufzeit fest angelegt. Entscheiden Sie sich für die Thesaurierung, können Sie ihr Vermögen weiter aufbauen. Die Zinsen werden nicht direkt ausgezahlt, sondern am Ende der Laufzeit zu Ihrem Startkapital zugerechnet und mitverzinst. Auf diese Weise profitieren Sie im jeweils nächsten Laufjahr von den Zinseszinsen. Die thesaurierende Anlage ist für diejenigen geeignet, die nicht auf die regelmäßige Auszahlung ihrer Erträge angewiesen sind.

Beachten Sie, dass Zinsen für Sparbriefe steuerpflichtig sind, wenn Sie den Freibetrag von 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für Verheiratete übersteigen. Ausschüttende Anlagen sind in der Regel steuerlich günstiger. So kann es sein, dass Sie bei der thesaurierenden Anlage trotz den Zinseszinsen weniger Zinserträge haben als bei der ausschüttenden Anlage.