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Lebensqualität Lebenswerteste Städte: Diese Metropolen stürzen ab

Während der Pandemie waren die Straßen in Madrid wie leergefegt
Während der Pandemie waren die Straßen in Madrid wie leergefegt
© IMAGO / Westend61
Die Pandemie hat die Lebensqualität in Metropolen grundlegend beeinträchtigt. Nach den Lockerungen zeigt sich: Die Corona-Gewinner stürzen im Ranking der lebenswertesten Städte der Welt ab

Extrem gestiegene Preise für Energie und Lebensmittel bedrohen die Lebensqualität in den Städten. Das machte sich bereits im „Global Liveability Index 2022“ der Economist Intelligence Unit (EIU) bemerkbar. Die Experten hatten die Daten für ihr jährliches Ranking zu den weltweit lebenswertesten Städten vom 14. Februar bis 13. März 2022 erhoben – also mitten zu Beginn der Invasion Russlands in der Ukraine. Die Schockwellen des Angriffskriegs im Osten Europas und die dadurch verstärkte Inflation in vielen führenden Industrienationen trübten die Ergebnisse.

Gegenüber 2021 verzeichneten die Analysten, die zur Verlagsgruppe um die Wochenzeitung „The Economist“ gehören, allerdings zu Beginn des Krieges noch einen deutlichen Anstieg bei der Lebensqualität. Der globale Durchschnitt stieg demnach von 69,1 auf 73,6 von 100 möglichen Punkten. Damit blieben die 172 analysierten Städte allerdings weiterhin unter dem Niveau des letzten Vor-Pandemie-Jahres.

Der „Global Liveability Index 2022“ setzt sich aus diesen Kategorien zusammen:

  1. Stabilität: 25 Prozent der Endnote (zum Beispiel Kriminalitätsrate, Terrorgefahr, Unruhen)
  2. Kultur und Umwelt: 25 Prozent (Klima, Korruption, staatliche Zensur, sportliche und kulturelle Veranstaltungen)
  3. Gesundheitsversorgung: 20 Prozent (unter anderem die Qualität des privaten und gesetzlichen Gesundheitswesens)
  4. Infrastruktur: 20 Prozent (Straßen, ÖPNV, Wohnverhältnisse, Versorgung mit Energie, Wasser und Telekommunikation)
  5. Bildung: zehn Prozent (private und öffentliche Bildungsangebote)

Diese Städte haben laut dem Ranking 2022 am stärksten an Lebensqualität eingebüßt.

Lebenswerteste Städte: Größte Aussteiger


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