LifestyleDie peinlichsten Mode-Fehler im Büro

Symbolbild: Büromode
Symbolbild: BüromodeGetty Images

Bei hohen Temperaturen und Sommerhitze lösen sich so manche Dresscode-Standards im Office in Luft auf. Hier kommen sechs absolute No-Gos in Punkto Mode im Büro.

#1 Schlurfen

In entspannteren Büros sind Sandalen im Sommer kein Problem. Spätestens seit Gucci Badeschlappen aus Gummi verkauft, kommen Hipster-Firmen ohne Adiletten-Varianten kaum über den Sommer. Wie auch immer der Dresscode lautet – eins ist niemals erlaubt: Schlurfen. Wer in Sandalen nicht wie ein Erwachsener laufen kann, der muss halt geschlossene Schuhe tragen. Andernfalls sendet jeder Schritt die unüberhörbare Botschaft: Mutti und Vati müssen hier noch mal ran.

#2 Ausschnitt

Die Gleichberechtigung ist endlich beim Ausschnitt angekommen. Nicht nur bei „Wer wird Millionär?“ zeigen plötzlich jüngere Herren so viel nackte Brust, dass der Zuschauer kurz überlegt: Musste hier nach einem Spaghetti-Unfall schnell das Shirt der Freundin einspringen? Für Herren gilt aber im Büro dieselbe Devise wie für Damen: Nicht jeder Kollege weiß intime Einblicke ins Dekolleté zu schätzen.

#3 Shorts

Shorts sind nicht gleich Shorts. Die Bandbreite reicht vom piekfeinen Anzug-Ensemble bis zum kaum besseren Unterhosen-Ersatz. Letzter ist nicht nur optisch eine Zumutung. Stichwort „Hygiene“. Belassen wir es dabei. Und ja, Kim Kardashian mag ihren Biker-Shorts einfach nicht abschwören können. Das macht die hautengen Oberschenkel-Wurstpellen aber noch lange nicht zur bürotauglichen Hose.

#4 Schweiß

Schwitzen ist gesund und menschlich. Mancher Kollege neigt zu stärkerem Körpergeruch als andere. Wer im Sommer ein geruchsfreies Arbeitsumfeld erwartet, dem bleibt nur das Homeoffice. Nicht zu viel erwartet ist es hingegen, dass jeder Kollege im Sommer spezielle Sorgfalt walten lässt, was Körperausdünstungen angeht. Jeden Tag ein frisches Hemd ist eine Selbstverständlichkeit. Dasselbe gilt für den Outfit-Wechsel nach der morgendlichen Radrennfahrt ins Büro. Jetzt gehört auch ein Deo in die Tasche, das spätestens nach der Mittagspause zum Einsatz kommt.

#5 Bademode

Hier mögen sich die Dresscode-Geister scheiden. Im tiefenentspannten Start-up-Büro mag die Bikinschleife im Nacken symbolisieren: Hier plant jemand taktisch klug für das Bad nach der Arbeit vor. Bikini oder Schwimmshorts anstelle der regulären Unterwäsche können aber auch signalisieren: Dieser Mitarbeiter will wirklich keine Minute des Feierabends zum Umziehen verschwenden. Hier wird der Bikini am Schreibtisch zum textilgewordenen Fluchtinstinkt.

#6 Sonnenbrille

Es soll tatsächlich Menschen geben, die im Büro Sonnenbrille tragen. Kollegen mit Augenkrankheit und bemitleidenswerte Geschöpfe am Fenster ohne Jalousien mal ausgenommen: Sonnenbrillen gehören spätestens am Eingang zum Büro abgesetzt. Ja, die Grenze zwischen Lässigkeit und Peinlichkeit ist oft fließend. Der Tatbestand „Sonnenbrille im Büro“ gehört nicht dazu. Aber Bono trägt doch auch ständig Sonnenbrille? Der U2-Sänger leidet an Grünem Star. Nicht, dass Musiker für den Dresscode im Büro relevant wären.