KarriereWie man bessere Entscheidungen trifft

#1 Suchen Sie sich einen guten Ort für Ihre Entscheidung

Viele Menschen haben diesen einen Rückzugsort, wo sie Kraft tanken, wo sie zu sich kommen und gut nachdenken können. Für manche ist es die Natur, die Berge, das Haus am See, bei der Familie daheim, vielleicht auch nur das Spa oder das Fitness-Studio. Aber egal wo, nehmen Sie sich die Ruhe und den Moment für sich, um bei Ihrer Entscheidung nicht getrieben zu sein – sondern wirklich in sich reinhorchen zu können.

#2 Holen Sie sich Rat – aber den richtigen

Natürlich ist es wichtig bei einer Entscheidung mit anderen zu sprechen, fremde Meinungen anzuhören, eine Art „Außenspiegel“ zu haben. Allerdings gilt dabei eines zu beachten: Wenn Sie sich zu viele Meinungen einholen, verwirrt das nur. Überlegen Sie sich lieber, wessen Rat Sie wirklich vertrauen! Manche Leute geben Rat ohne wirklich darüber nachzudenken oder sich in ihr Gegenüber hinein zu versetzen. Beachten Sie auch: Mit manchen Menschen hat man eine komplexere Verbindung – wie zum Beispiel der eigenen Familie, seinen Eltern oder solche Art von Freunden, mit denen es vielleicht eine gewisse Art von Konkurrenzsituation gibt. Hier kann unterschwellig etwas mitschwingen, genießen Sie diese Art von Rat also mit Vorsicht!

#3 Die berühmte Pro und Kontra Liste

Ja sie ist der Klassiker, aber sie hilft wirklich: die Plus-Minus-Liste. Nehmen Sie sich einen Zettel und schreiben Sie links die Vorteile und rechts die Nachteile der jeweiligen Option hin – machen Sie einen Strich und vergleichen Sie. Eine Liste gibt Ihrer Entscheidung eine nüchterne Strukturiertheit, die helfen kann.

#4 Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Am Ende sollten Sie aber vor allem nach Ihrer Intuition gehen. Welche der beiden Optionen macht Sie glücklich? Darauf kommt es letztlich an bei Ihrer Entscheidung. Und meistens spürt man das. 

#5 Seien Sie wirklich ehrlich mit sich

Wie gesagt meistens spürt man das. Doch manchmal ist das Bauchgefühl auch nicht so klar. Vielleicht gibt es Ängste zu überwinden oder sich Bedürfnisse zu erlauben. Vielleicht ist die glücklich machende Option ein wenig unvernünftig und riskant. Vielleicht passt sie nicht zu gelernten Normen und gesellschaftlichen Erwartungen. Seien Sie hier ganz ehrlich zu sich. Das verlangt Mut. Und ist sicher der schwierigste Part. Aber es lohnt sich, hier genau hinzuschauen.

#6 Am Ende gilt: einfach ausprobieren

Auch das gibt es: Wenn trotz allem keine Klarheit entsteht, hilft manchmal nur der Sprung ins kalte Wasser – und die beruhigende Erkenntnis, dass sie in jedem Fall daraus lernen und um eine Erfahrung reicher sind, selbst wenn es sich als falsche Entscheidung entpuppt.