Dresscode-KniggeWie „casual“ darf die Büromode sein?

Manager auf Brücke mit Kaffee
Symbolbild: Moderner ManagerGetty Images

Selbst Meister der Dos and Don’ts für den Dresscode im Büro kommen beim Thema „Casual“ gern modisch ins Stolpern. Lässigkeit wird oft sehr unterschiedlich interpretiert. Was für den Einen bei Hemd ohne Krawatte endet, fängt beim Anderen womöglich mit Tennissocken und Sandalen gerade erst an. Der Knigge gibt folgende Tipps zum zwanglosen Auftritt im Büro.

Smart Casual:

Elegante Lässigkeit – was genau soll das sein? „Beim Smart Casual handelt es sich um ein legereres Business Outfit“, meinen die Benimmexperten. Konkret heißt das laut Knigge.de:

  • Männer tragen den regulären Anzug, dürfen aber die Krawatte weg lassen
  • ohne Krawatte muss bein Hemd der oberste Knopf offen bleiben
  • Frauen können die obligatorische Bluse durch ein T-Shirt ersetzen

Das ist Smart Casual auf konservativem Niveau. In modisch weniger strikten Büros kann Er vielleicht mit einem Pullover über dem Hemd Lässigkeit symbolisieren. Sie verkörpert mit einem Rollkragenpullover zum Pencil Skirt legere Eleganz.

Casual Friday:

Achtung: Casual Friday und Smart Casual sind nicht dasselbe. Beim Übergang zum Wochenende sind etwas größere Spielräume erlaubt. Das bedeutet aber nicht, dass die Regeln des Casual Friday einfach ignoriert werden können. Wer im üblichen Büro-Outfit erscheint, hat schon gegen den Dresscode verstoßen.

Der Knigge rät zu folgenden Outfits für Herren:

  • Jackett und Hose
  • Jeans sind erlaubt
  • keine Krawatte
  • Anzüge aus Leinenstoff (wegen Knittergefahr unter der Woche eher verpönt)

Erneut gilt es, die modische Fallhöhe zu wahren. In coolen Kreuzberger Büros kann Casual Friday schon mal Anlass zum eintägigen Karneval oder Fashion-Mottopartys geben. Es gibt aber auch den entgegengesetzten Trend. Beim Formal Friday erscheinen Kollegen statt wie gewohnt in Jeans und Sneakers lieber mal mit Anzug beziehungsweise Kostüm.

Die letzte Folge des Capital Dresscode-Knigge finden Sie hier