GastbeitragWarum Erfolgsfrauen ein Gewinn für Männer sind

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#5 Strahlkraft für sich und andere

Ein Miteinander auf beruflicher Augenhöhe wirkt sich durchweg positiv auf das Privatleben aus. Der in den beruflichen Positionen erworbene Status bringt Paare auf Augenhöhe. Vor allem die Anerkennung und das Lob, das man von seinem Umfeld erfährt, ist es, was beide Partner strahlen lässt – beste Voraussetzungen für ein gesundes Miteinander mit gesundem Selbstbewusstsein!

#6 Demokratische Druckverteilung

Wir leben die Demokratie zwar in der Politik, in der Familie bleibt der Grundsatz der Gleichberechtigung in einem demokratischen Machtgefüge jedoch meist unberücksichtigt. Das bringt ein gefährliches Ungleichgewicht mit sich, was sich in den hohen Scheidungsquoten spiegelt. Nur wenn die Last in einer Familie zu gleichen Teilen aufgeteilt wird, besteht Balance und Gerechtigkeit in der Beziehung. Es kann nicht sein, dass ein Partner nur ein paar Stunden „arbeitet“ und als „Chauffeur“ für die Kinder dient während der andere Partner zwölf Stunden im Job rackert. Der Druck muss auf beide Schultern einigermaßen gleich verteilt sein.

#7 Persönlicher Karrierecoach

Meine Frau ist mein Karrierecoach – und das von Anfang an. Sie kam mit mir nach Deutschland und hat mich später dazu ermutigt, einen neuen Job mit erheblicher Reisetätigkeit zu übernehmen. Dann sie hat mich im richtigen Moment wieder „zurückgeholt“, um den nächsten Schritt in meiner beruflichen Entwicklung gemeinsam mit mir vorzubereiten. Viele Kollegen nehmen hierzu einen Business-Coach in Anspruch. Den benötigen wir beide nicht, denn unsere Ziele sind gemeinsam entwickelt und eingehend besprochen.

#8 Emotionaler Support

Das Einkommen entscheidet für Männer, wie ernst sie es mit der Gleichstellung in der Partnerschaft nehmen, das zeigt zumindest eine Studie des Familienministeriums. 82 Prozent der Männer wollen, dass ihre Frau arbeitet. Dies gilt auch bei uns, denn unsere beiden Berufstätigkeiten bedeuten für jeden einzelnen von uns, wie bereits weiter oben erwähnt, mehr Unabhängigkeit. Ohne diese Unabhängigkeit ist eine Beziehung auf Augenhöhe kaum möglich. Dazu kommt jedoch die mentale Unterstützung aus „erster Hand“. Positionen mit Führungsverantwortung bringen diverse Probleme und Herausforderungen mit sich, etwa Termindruck, Stress und sich ständig ändernde Organisationen, auf die man sich einstellen muss. Gerade dann ist es wichtig, einen Partner an der Seite zu wissen, der diese Themen aus eigener Erfahrung kennt und als „Sparringspartner“ unterstützen kann.