Businessmode4 peinliche Mode-Fehler beim Bewerbungstermin

Symbolbild Vorstellungsgespräch
Symbolbild VorstellungsgesprächGetty Images

Das richtige Outfit ist beim Bewerbungsgespräch eine komplexe Angelegenheit. Dabei scheint die Botschaft simpel zu sein: Ich gehöre hier hin. Dafür muss die Kleidung aber diverse Funktionen erfüllen. Sie soll natürlich nahtlos in den Dresscode der betreffenden Firma passen. Zugleich unterstreicht das perfekte Ensemble beim Vorstellungsgespräch den Charakter des Bewerbers, signalisiert bestenfalls entspannte Souveränität und Individualität. Bei dieser komplexen Gemengelage kann vieles furchtbar schief laufen. Diese Mode-Fehler beim Bewerbungsgespräch kann nur ein überragender Lebenslauf ausbügeln.

Mode-Fehler #1: Discounter statt Designer – und vice versa

Underdressed, aber auch overdressed zu sein gehört zu den typischen Mode-Faux-pas beim Bewerbungsgespräch. Freizeithose und Polohemd anstelle eines feinen Anzugs dürften schon beim Begrüßungshandschlag die Ablehnung besiegelt haben. Zwar sollte die Bekleidung im Zweifel lieber etwas gediegener ausfallen. Ein Bespoke-Dreiteiler mit Einstecktuch kann aber ebenfalls zum No-Go werden, wenn alle Anderen im Büro zerrissene Jeans und T-Shirts mit ironischen Aufdrucken tragen. Recherche auf sozialen Netzwerken des potenziellen Arbeitgebers kann bei der Wahl des korrekten Outfits helfen. Der Ernstfall ist leider eingetroffen? Versuchen Sie, den Mode-Patzer möglichst souverän mit einem angemessen lockeren Spruch zu entschärfen.

Mode-Fehler #2: Verkleiden

In Ihrem Kleiderschraignet wäre? Das ist – abgesehen von Berufseinsteigern – womöglich ein Zeichen, dank findet sich absolut nichts, was auch nur im Entferntesten für das Vorstellungsgespräch geess der Job einfach nicht zu Ihnen passt. Nun spricht nichts dagegen, für eine neue Stelle modisch neue Wege zu gehen. Gerät das Outfit aber zum Kostüm, wird ein selbstbewusster Auftritt torpediert. Wer schon beim Gedanken an eine Krawatte in Atemnot gerät, sollte erwägen, ob es auch ein offener Kragen tut.

Mode-Fehler #3: kein Testlauf

Wer sich für das Bewerbungsgespräch ein neues Outfit zulegt, sollte vorher eine Proberunde einlegen, um sich mit der Kleidung vertraut zu machen. Spannt irgendwo etwas, knittert die Hose, geraten Sie in dem Jackett ins Schwitzen, sind die Socken beim Übereinanderschlagen der Beine zu kurz? Solche Fehlerquellen sollten nicht erst im Bewerbungsgespräch auffallen. Ultimative Experten testen neue Schuhe vorab auf diversen Bodenbelägen (Parkett, Linoleum, Auslegware). Wer einmal ein stilles Großraumbüro auf quietschenden oder rutschigen Sohlen durchqueren musste, weiß: Ein erinnerungswürdiger Auftritt ist nicht per se eine gute Sache.

Mode-Fehler #4: zu langweilig

Mode kann im Vorstellungsgespräch zum Trumpf werden. Sie ist in der Lage, auf einen Blick Aspekte Ihrer Persönlichkeit hervorzuheben, die ansonsten vielleicht während der Konversation nur schwer zu vermitteln wären. Armbanduhr, Ring oder auch eine stilsichere Farbwahl bei einem zurückhaltenden Outfit können Individualität und Charakter symbolisieren. Wer auf einen 08/15-Look setzt, fällt vielleicht nicht unangenehm auf, sticht aber auch nicht angenehm aus der Masse an Bewerbern hervor.