ArbeitszufriedenheitWarum der Job Glücksfaktor Nummer eins ist

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Sind Männer wirklich so einfach glücklich zu machen? Ganz so simpel ist es sicherlich nicht. Aber interessant ist es schon, was Psychologe John Barry vom University College London herausgefunden hat. Er befragte für den „2018 Masculinity Report“ 5000 US-Amerikaner. Auftraggeber war das US-Unternehmen Harry’s, das Pflegeprodukte und Rasiergeräte für Männer herstellt. Die Teilnehmer im Alter von 18 bis 95 Jahren sollten eine simple Frage beantworten: Was macht Sie glücklich? Die Antwort fiel überraschend eindeutig aus.

Job schlägt Gesundheit und Geld

Vor allem der Job macht Männer glücklich und führt zu einer positiven Lebenseinstellung. Das war die Haupterkenntnis der Erhebung. Die Zufriedenheit mit der Arbeit erreichte im „Positive Mindset“-Index über 20 Prozent. Danach kam lange nichts. Gesundheit, Einkommen und Alter erreichten lediglich Werte um die fünf Prozent. Die Ehe als Glücksfaktor landete auf dem fünften Rang. Es folgten nur noch „Sport und Freizeit“ sowie der Militärdienst.

Befragte, die rein gar nichts an ihrem Job auszusetzen hatten, waren laut der Studie 47,4 Prozent häufiger positiv eingestellt als Männer, die komplett unzufrieden mit der Arbeit waren. Doch was genau braucht es, damit Männer Befriedigung aus ihrem Beruf ziehen? Auch hier hakte das Forscherteam um Barry nach. Dass das Einkommen nur auf Platz drei der Glücksfaktoren liegt, hat einen Grund. Denn die Jobzufriedenheit hängt laut der Studie nicht etwa von der Höhe des Gehalts ab. Viel wichtiger ist das Gefühl, sich in der Firma einbringen zu können und mit seiner Meinung Gehör zu finden.

Auch Briten brauchen Job zum Glücklichsein

Diese Ergebnisse decken sich mit einer früheren Studie, die Barry für Harry’s in Großbritannien durchgeführt hat. Auch dort war die Jobzufriedenheit mit Abstand am wichtigsten für eine positive Grundeinstellung. Danach kamen eine stabile Beziehung und Gesundheit.