Karriere4 Tipps für den Jobwechsel

Symbolbild: Frau im Büro
Symbolbild: Frau im BüroGetty Images

Tipp für den Jobwechsel #1: Nicht weglaufen

Ein neuer Job kann gesund für die Karriere und den Geist sein. Seien Sie aber sicher, dass Sie aus den richtigen Gründen nach einer anderen Arbeitsstelle suchen. Suchen Sie womöglich nur den leichten Ausweg und flüchten in Wahrheit vor Problemen oder persönlichen Konfrontationen, die mit einiger Anstrengung aufzulösen wären? So mancher Arbeitnehmer klagt bitterlich über ein zu niedriges Gehalt, hat aber nie nach einer Erhöhung verlangt. Wer den Job verlässt, sollte das mit geradem Rücken tun.

Tipp für den Jobwechsel #2: Nicht klammern

Ihre Karriere ist eine Sackgasse, aber die Kollegen sind doch so nett? Natürlich gibt es bei jedem Job Vor- und Nachteile. Doch wenn es beruflich so gar keine Befriedigung und Herausforderungen gibt, ist es wirklich an der Zeit, sich nach neuen Ufern umzuschauen. Im Mikrokosmos Büro können die Kollegen schnell zur Ersatzfamilie werden. Doch manchmal ist auch hier Abnabeln eine gute Idee.

Tipp für den Jobwechsel #3: Sicherheitsnetz – ja oder nein?

Allenthalben wird geraten: Kündigen Sie bloß nicht, ehe der neue Arbeitsvertrag unterschrieben ist. Die Vorteile dieser Strategie liegen auf der Hand. Es gibt allerdings auch gute Gründe, den Sprung ins Nichts zu wagen. Das ist etwa dann der Fall, wenn der aktuelle Job schlichtweg unzumutbar geworden ist. Mobbing, Burn-out, unethisches Verhalten der Chefetage – manchmal ist die sofortige Trennung zum Selbstschutz die beste Wahl. Informieren Sie sich vor Kurzschlusshandlungen aber immer gut über rechtliche Folgen einer Kündigung.

Tipp für den Jobwechsel #4: Im Guten gehen

Dem ungeliebten Chef oder Kollegen am Ende endlich richtig die Meinung sagen – die Versuchung mag naheliegen. Aber seien Sie mal ehrlich: Sagt Ihr Weggang nicht mehr als tausend Worte? Wer geht, ist meist automatisch in der stärkeren Position. Die kann durch eine Konfrontation leicht wieder geschwächt werden. Gehen Sie lieber mit einem (falschen) Lächeln und wenn nötig einem vergifteten Kompliment. Auf diese Weise endet dieses Karrierekapitel souverän ganz nach Ihren Regeln.