KommunikationDos and Don'ts bei Slack

Slack-Büro in Vancouver
Slack-Büro in VancouverSlack

Don’t: Satz-Polonnaise

„Hi“. Achim schreibt. „Du, ich hab hier gerade deinen xyz vorliegen.“ Achim schreibt. „Mir ist das was nicht ganz klar.“ Achim schreibt. „An der einen Stelle heißt es: ….“ Achim schreibt. „Soll das so sein?“ Achim schreibt. „Sonst machen wir das ja anders.“ Achim schreibt. „Kannst du da bitte noch mal drauf schauen?“. Achim schreibt. „Danke“ Achim schreibt. „schön!“ Achim schreibt. Smiley.

Do: Sich abwesend setzen

Wer bei Slack anwesend gemeldet ist, sollte auch ansprechbar sein. Wer länger als vier, fünf Minuten nicht antworten kann, tut Kollegen und Kunden einen großen Gefallen, wenn man das signalisiert. Entweder setzt man sich gleich auf „abwesend“. Slack bietet aber auch Status-Updates wie „in einem Meeting“ oder „unterwegs“ an. Das geht ganz einfach im Drop-down-Menü unter „Status einstellen“. Natürlich gehört es ebenfalls zur Slack-Etikette, sich im Feierabend auf „abwesend“ zu schalten.

Don’t: Unnötige Gruppe einrichten

Slack-Gruppen sind ein schneller Weg, um den Rest des Tages wirklich rein gar nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Wer das Unglück hat, in einer weitgehend sinnlosen Gruppe festzuhängen, wird bei jeder Wortmeldung mit einer Benachrichtigung beglückt. Hier gilt in Sachen Kollegen-Karma das Verursacherprinzip. Wer Kollegen in eine Slack-Gruppe holt, sollte wirklich sicher sein, dass dies der beste Weg der Kommunikation ist.

Do: Im richtigen Kanal posten

Unternehmen nutzen Slack zunehmend für wirklich wichtige Nachrichten. Von den Mitarbeitern wird deshalb erwartet, dass sie in bestimmten Kanälen jede Mitteilung lesen. Das kann aber schnell zur Zeitverschwendung werden, wenn Botschaften in falschen Channels landen. Da wird dann im Management-Kanal plötzlich ausgiebig über den nächsten Betriebsausflug debattiert. Das kommt dann schon in die Nähe eines „Allen antworten“-Reinfalls. Jeder kann sich mal im Kanal irren. Dann wird die Nachricht aber schnellstmöglich gelöscht.

Don’t: Benachrichtungston nicht stumm schalten

Ding, dong, geht’s noch? Dass man das private Handy im Büro stumm schaltet, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Manche Kollegen aber bestehen darauf, per Ton über jede neue Slacknachricht informiert zu werden. Warum? Man weiß es nicht. Dies ist einer der seltenen Fälle, in denen Gruppenzwang   ein probates Mittel sein kann, um dem ständigen Gebimmel den Garaus zu machen.

Do: Slack privat nutzen

Slack ist auch ein echter Gewinn für die Freizeit. Hier lassen sich wunderbar für alle möglichen Themenbereiche Links organisieren und Inspirationen speichern. Slack ist auch ein großartiges Tool für Reisen. Dafür legt man am besten einen eigenen Workspace an. In den Channel „general“ kommen dann zum Beispiel Informationen zu Hotel und Flug inklusive ein Back-up vom Boarding Pass sowie die Anleitung, wie die ausländische SIM-Karte installiert wird. Channels zu Themen wie Packliste, Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder Shopping machen Slack dann endgültig zum maßgeschneiderten Reise-Helfer.