Management6 Tipps für bessere Entscheidungen

Ein Rabe mit Kabeln
Nicht leicht, immer die richtige Entscheidung zu treffen
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1. Analysieren Sie sich

Schätzen Sie sich selbst ein! Sind Sie der extrovertierte Typ, der schnell aus dem Bauch heraus Entscheidungen trifft? Oder sind Sie introvertiert, überdenken jede Fragestellung von allen Seiten, wägen alle Für und Wider ab? Wenn Sie sich bewusst sind, wie Sie Entscheidungen fällen, kann Ihnen das schon mal helfen. Dann merken Sie schnell, wenn Sie Ihre eigene Spur verlassen.

2. Suchen Sie Muster

Überlegen Sie, welche wichtigen Entscheidungen Sie in der Vergangenheit treffen mussten. Führen Sie vielleicht Buch darüber. Schreiben Sie auf, wann Sie in welcher Situation zu welchem Entschluss kamen. Waren Sie unter Stress? Wie viel Zeit hatten Sie? Haben Sie andere Meinungen eingeholt? Und ganz wichtig: Wie hat sich die Entscheidung am Ende ausgewirkt? Suchen Sie Muster.

3. Hören Sie auf Ihre Emotionen

Lassen Sie Emotionen zu. Achten Sie auf Ihr Gefühl. In welcher Verfassung waren Sie? Daran ist nichts Verwerfliches oder Weiches. Auch wenn Sie sich als „harten Hund“ sehen. Waren Sie in einer guten seelischen Verfassung als Sie eine richtige oder auch falsche Entscheidung getroffen haben. Menschen reagieren auf Stress anders. Einige treffen die besten Entscheidungen, wenn Sie enthusiastisch sind, andere die falschen. Dann sollten Sie sich erst abkühlen, bevor Sie wichtige Weichen stellen. Einige sind unsicher, wenn Sie schlecht drauf sind, andere gründlicher. Finden Sie Ihr Maß.

4. Der Bauch muss nicht Recht haben

Nicht unbedingt! Das hängt von Ihrer Verfassung ab. Haben Sie in einer ähnlichen Stimmung bereits gute Entscheidungen getroffen, dann ja. Haben Sie eher schlechte Erfahrungen gemacht, stellen Sie die Entscheidung noch zurück.

5. Bleiben Sie sich treu

Analysieren Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Arbeitsumfeld. Arbeiten Sie in einer Firma, in der schnelle Entscheidungen gewünscht sind, Sie aber eher der Denkertyp sind, sollten Sie sich fragen, ob Sie der Richtige für den Job sind. Lassen sie sich keinesfalls unter Druck setzen. Bleiben Sie bei ihrem Entscheidungsfindungsprozess. Lieber zögern und richtig liegen, als schnell schießen, aber das Ziel verfehlen.

6. Entscheidung ist nicht gleich Entscheidung

Überlegen Sie, wie wichtig die Entscheidung für Ihre Firma und für Sie persönlich ist. Was sind die Auswirkungen? Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem. Nicht jede Entscheidung braucht viel Hirnschmalz. Weichen Sie bei wichtigen Entscheidungen nicht von dem für Sie besten Prinzip ab. Auch wenn andere damit hadern.