BerufslebenDos and Don'ts bei der Snackbox

Die Snackbox gehört in vielen Firmen zur festen Büroausstattung
Die Snackbox gehört in vielen Firmen zur festen Büroausstattungdpa

Don’ts:

#1 Stehlen

Gelegenheit macht leider tatsächlich Diebe. Kollegen, die niemals im Geschäft etwas klauen würden, lassen bei der Snackbox plötzlich regelmäßig einen Schokoriegel mitgehen. Dumme Ausreden („Ich dachte, das wäre umsonst“, „Ich hab letztes Jahr zehn Euro eingeworfen“) machen das Ganze nur peinlicher. Es geht aber auch beiläufiger. Mal hat man vielleicht kein Kleingeld. Oder es fehlen 20 Cent zum Kaufpreis, die dann nie nachgezahlt werden. Im Zweifelsfall leiht man sich das Geld für die Snackbox bei Kollegen und kauft nie auf Kredit.

#2 Zu häufig zugreifen

Die Snackbox kann schnell zur Zuckerfalle werden. Die Versuchung ist bei jedem Gang in die Küche allgegenwärtig. Auch wenn es schwerfällt: Die Snackbox ist kein All-You-Can-Eat-Buffet.

#3 Horten

Sie mögen nur die Müsliriegel mit Schokolade? Das ist aber kein Grund, den Lieblingssnack aus der frisch gelieferten Snackbox aufzukaufen und den Schatz in der Schreibtischschublade zu horten. Dafür gibt es ja Supermärkte. Die Snackbox sollte wirklich nur für den unmittelbaren Verzehr da sein. Auf diese Weise kommt jeder Kollege in den Genuss der größtmöglichen Auswahl.

Dos:

#1 Trinkgeld geben

Es ist der Snackbox-Klassiker: Die Chips kosten 80 Cent, man hat aber nur einen Euro. Es soll Pfennigfuchser geben, die das ihnen zustehende Wechselgeld mit Magneten oder gebogenem Draht aus der Geldbox fummeln wollen. Etwas entspanntere Zeitgenossen führen eine Strichliste über ihr Guthaben und lösen das bei Gelegenheit in Form eines „Gratissnacks“ ein. Man kann aber auch einfach mal Trinkgeld geben. Das geht nämlich selbst bei der Snackbox.

#2 Teilen

Oft genügen drei, vier Gummibärchen oder Schokokugeln, um den Zucker-Heißhunger zu befriedigen. Aber wandert der Rest deshalb als Reserve in die Schublade? Vermutlich nicht. Die beste Snackbox-Strategie lautet deshalb: Genieße und teile. Statt zum Schokoriegel greift man zu einer Tüte und reicht den Rest an die Kollegen weiter. Geteilte Kalorien sind die schönsten Kalorien.

#3 Eigene Snackbox zusammenstellen

Bitte mehr Minisalami und dafür weniger Frischkäse-Knäckebrot: Wer Glück hat, kann beim Snackbox-Anbieter die Zusammenstellung beeinflussen. Richtig perfekt wird eine Mischung aber vermutlich nie. Dann verstauben die immer gleichen ungeliebten Snacks in der Box. Wenn das Prinzip im Büro generell super ankommt, ließe sich über eine firmeneigene Snackbox nachdenken. Die Geschäftsführung streckt die Ausgaben vor, jeder Snack wird wie gehabt bezahlt. Unser Tipp: Eine Eis-Snackbox im Sommer!