TeamworkDiese fünf Fehler verhindern erfolgreiche Teamarbeit

Symbolbild TeamworkIMAGO / ZUMA Wire

Fragt man Menschen, was Ihnen bei der Arbeit am wichtigsten sei, lautet die Antwort oft: das Gehalt und das Team – möglicherweise auch in umgekehrter Reihenfolge. Denn der Umgang mit den direkten Kollegen entscheidet zu einem großen Teil mit, ob die Arbeit Spaß macht oder nicht, und ob man jeden Tag aus Neue wieder gern ins Büro geht. Und damit steht und fällt letztlich auf, ob ein Unternehmen Erfolg hat. Hier sind 5 Tipps, wie gute Teamarbeit gelingt.

#1 Wenig kommunizieren

Herrschaftswissen zu bunkern, ist in einem guten Team fehl am Platz. Alle sollten sich regelmäßig über alles Wichtige austauschen und auf dem aktuellen Stand halten. Idealerweise ist der Umgang untereinander dabei so respektvoll, dass Dinge auch mal kritisch betrachtet werden können, ohne dass sich jemand persönlich angegriffen oder herabgestuft fühlt. Der Umgang mit Konflikten sollte jederzeit konstruktiv sein.

#2 Sich gegenseitig nicht unterstützen

Teamarbeit bedeutet auch, sich mal aus der eigenen Komfortzone zu bewegen und Kollegen, die Hilfe benötigen, zu unterstützen. Also auch mal Aufgaben zu übernehmen, für die man eigentlich nicht zuständig ist, eine halbe Stunde länger zu bleiben, weil der unerfahrene Kollege allein sonst noch zwei Stunden im Büro hockt oder einen Wochenenddienst zu tauschen, weil der Geburtstag der Kollegin dann doch wichtiger ist als zwei Tage Netflix auf dem Sofa. Wer anderen hilft, kann auch auf deren Support zählen, wenn er ihn selbst braucht.

#3 Keine Vielfalt

Je diverser ein Team zusammengesetzt ist, desto mehr Kompetenzen und Erfahrungen sind vertreten. Und desto mehr neue und vielleicht ungewöhnliche Perspektiven können sich auftun. Vorgesetzte sollten daher auf Vielfalt in Arbeitsgruppen und Abteilungen achten. Jung, alt, Frauen, Männer, berufliche und akademische Bildung – die Liste der Kategorien ist je nach Arbeitsplatz und Branche beliebig erweiterbar. Zeichnet sich ein Team dann tatsächlich durch Diversität aus, sollte diese allerdings auch überzeugt gelebt werden.

#4 Falsches Hierarchiedenken

Hierarchien lassen sich meist nicht komplett abschaffen, und die meisten Teams benötigen einen Leiter – und sei es nur als Ansprechperson für externe Partner. Alle Stimmen sollten aber jederzeit Gehör finden, Wissen und Expertise aller sollten einbezogen werden. Auch von Chefs ist in diesem Sinne eine gewisse Teamfähigkeit gefragt: Stehen wichtige Entscheidungen an, sollten die Erfahrungen des zuständigen Teams einbezogen werden. Letztlich haben alle das gleiche Ziel: Erfolg.

#5 Teambuilding-Aktivitäten

Das gemeinsame Klettern oder Wildwasser-Rafting wird oft genauso belächelt wie die obligatorische Tischtennisplatte im Start-up. Solche Aktivitäten sind jedoch nicht zu unterschätzen, um hinter dem Kollegen auch den Menschen zu sehen. Mit einem gewissen Maß an Nähe und Vertrauen klappt es besser mit all den bereits aufgezählten Erfordernissen eines guten Teams. Einen wichtigen Effekt auf das Miteinander hat es übrigens auch, Erfolge mal kräftig zu feiern.

 


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