UmfrageDiese Berufsgruppen gehen am häufigsten fremd

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Notorische Fremdgeher sind nicht gerade für ihre Aufrichtigkeit bekannt. Aber nehmen wir mal an, dass die Kunden des Onlinedienstes Ashley Madison hier die Wahrheit sagen. Das Unternehmen vermittelt verheirateten Menschen diskrete Seitensprünge. 1074 dieser Zeitgenossen haben in einer Umfrage Auskunft ihren Beruf verraten. Das Ergebnis fällt bei Frauen und Männern sehr unterschiedlich aus.

Bei den fremdgehenden Damen liegen medizinische Berufe mit 23 Prozent unangefochten auf Platz eins, wie die britische Zeitung „The Independent“ berichtete. Es folgen Berufstätige aus dem Bereich Bildungswesen (zwölf Prozent) sowie Unternehmerinnen (elf Prozent). Die Herren erfüllen alte RTL-Nachtprogramm-Fantasien. 29 Prozent der Umfrageteilnehmer sind den Angaben zufolge im Baugewerbe und Handwerk tätig. Auf dem zweiten Rang liegen IT-Branche (zwölf Prozent) und danach ebenfalls Unternehmer (elf Prozent). Hier die kompletten Listen:

Diese Berufe gehen am häufigsten fremd – Frauen:

  1. Medizin (23 Prozent)
  2. Bildung (12 Prozent)
  3. Unternehmertum (11 Prozent)
  4. Finanzen (9 Prozent)
  5. Sozialarbeit (9 Prozent)
  6. Verkauf/Gastgewerbe (9 Prozent)
  7. Informationstechnologie (8 Prozent)
  8. Marketing/Kommunikation (4 Prozent)
  9. Handwerk/Baugewerbe (4 Prozent)
  10. Recht (4 Prozent)
  11. Kunst/Unterhaltung (4 Prozent)
  12. Politik (1 Prozent)

Diese Berufe gehen am häufigsten fremd – Männer:

  1. Handwerk/Baugewerbe (29 Prozent)
  2. Informationstechnologie (12 Prozent)
  3. Unternehmertum (11 Prozent)
  4. Verkauf/Gastgewerbe (8 Prozent)
  5. Finanzen (8 Prozent)
  6. Marketing/Kommunikation (6 Prozent)
  7. Medizin (5 Prozent)
  8. Recht (4 Prozent)
  9. Bildung (4 Prozent)
  10. Kunst/Unterhaltung (3 Prozent)
  11. Landwirtschaft (3 Prozent)
  12. Sozialarbeit (2 Prozent)

Übrigens sind die notorischen Fremdgeher in anderer Hinsicht extrem anhänglich. 44 Prozent gaben zu Protokoll, niemals den Job zu wechseln. Der Rest trat im Durchschnitt nur etwa alle zehn Jahre eine neue Stelle an. Über die Dauer der Ehen machte die Umfrage keine Angaben.