JobmarktDiese Berufe sind 2021 besonders gefragt

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert – diese Berufe profitieren davon
Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert imago images / Westend61

Die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung stehen auf Erholung. Noch überwiegt angesichts des verlängerten Lockdowns bei vielen Berufstätigen aber Unsicherheit darüber, wie es bei ihnen im Job weitergeht. Einige Branchen wurden schwer von der Pandemie getroffen, andere haben aber dagegen profitiert.

Laut dem Portal Gehalt.de sind einige Berufe seit der Krise sogar gefragter denn je. Grund für diese Erkenntnis ist eine Auswertung von Suchanfragen der Nutzer, der Anzahl offener Stellen in ausgewählten Jobbörsen und Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen. Da die Pandemie den gesellschaftlichen Alltag auch 2021 noch bestimmen wird, lassen sich daraus Gehalt.de zufolge acht Trendberufe ermitteln:

Diese Berufe sind 2021 besonders gefragt

  • Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce: Wegen der Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen haben viele Menschen 2020 ihre Einkäufe ins Internet verlagert. Der Online-Handel verzeichnete deshalb Rekordumsätze. Dieser Boom soll auch 2021 anhalten – und sich auf die Nachfrage nach entsprechenden Fachkräften auswirken.
  • Performance-Marketing-Manager: Immer mehr Unternehmen bauen ihre Onlinepräsenz aus. Vor allem Social Commerce, der Verkauf von Produkten über Social-Media-Plattformen, liegt dabei im Trend. Um das Management der Anzeigen kümmern sich Performance-Marketing-Manager. Auch dieser Job dürfte in diesem Jahr weiter gefragt sein.
  • Cloud Architect: Viele Menschen arbeiten derzeit von zu Hause aus. Die Vernetzung und der Zugriff auf externe Server funktioniert dabei am effizientesten mit Cloud-Technik. Dafür greifen laut einer Studie 97 Prozent aller Unternehmen nicht nur auf eine, sondern gleich auf mehrere Cloud-Anbieter zurück. Für die Verwaltung der Cloud-Strukturen braucht es entsprechende Architekten. Auch hier sollten sich daher neue Job-Chancen eröffnen.
  • Spieleentwickler:Während Konzert- oder Kinobesuche derzeit nicht möglich sind, profitiert weltweit ein anderer Teil der Unterhaltungsindustrie: die Videospiel-Branche. Die Umsätze steigen und die Branche kann gut mit digitalen Herausforderungen umgehen. Auch wenn die Gaming-Branche in Deutschland noch klein und mittelständisch geprägt ist, geben sich deutsche Spieleentwickler zuversichtlich und sehen Potential für Neuzugänge.
  • Lebensmitteltechniker: Der anhaltende Trend zur bewussten Ernährung kommt der Lebensmittelbranche zugute. Die Ansprüche der Verbraucher steigen und Lebensmittel müssen produziert und weiterverarbeitet werden. Die Nachfrage an Lebensmitteltechnikern sollte daher in 2021 deutlich steigen.
  • Pflegefachkraft: Der Bedarf an Pflegefachkräften wird in Deutschland nicht nur aufgrund des demografischen Wandels steigen. Auch wegen der Corona-Pandemie werden weitere Fachkräfte in diesem Bereich gebraucht. „Beschäftigte in dringend benötigten Spezialisierungsgebieten, wie in der Alten- oder Intensivpflege, könnten in Zukunft mehr Mitspracherecht bei Arbeitszeiten und Gehaltsvorstellungen haben“, lautet die Prognose von Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Zur weiteren Erforschung des Virus werden außerdem mehr Laborassistenten und Virologen gebraucht.

 


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