VG-Wort Pixel

Uni-Ranking Das sind die besten Universitäten in Europa

Großbritannien ist unter den Top 10 der europäischen Universitäten gleich sechsmal vertreten
Großbritannien ist unter den Top 10 der europäischen Universitäten gleich sechsmal vertreten
© IMAGO / Imaginechina-Tuchong
Das Vereinigte Königreich dominiert die Liste der besten europäischen Universitäten 2023. Aber auch Deutschland ist vertreten. Dies sind die Top 10 der führenden Hochschulen in Europa

Rankings der vermeintlich besten Universitäten sind gleichermaßen beliebt und umstritten. Mitte November 2022 sorgte die Yale Law School mit der Entscheidung für Aufsehen, nicht mehr mit dem Magazin „U.S. News & World Report“ zusammenzuarbeiten. Dessen jährliche Auflistung der besten juristischen Fakultäten der USA gilt als eines der wichtigsten Rankings seiner Art. Die Yale Law School war seit Beginn der Untersuchung stets zur Nummer eins gekürt worden, machte nun aber grundlegende Fehlentwicklungen bei der Untersuchung geltend.

Laut Yale untergräbt das Ranking beispielsweise die Förderung von Studierenden aus der Mittelklasse. Dem Boykott schlossen sich rasch weitere juristische Fakultäten an, unter anderen aus Harvard, Berkeley, Columbia und Stanford. Allerdings bedeutet das Ende der offiziellen Zusammenarbeit nicht automatisch, dass diese Bildungseinrichtungen in dem Ranking nicht mehr auftauchen werden. Viele Daten, etwa die Zahl der Studierenden, sind allgemein zugänglich.

Wenn es um die angeblich besten Universitäten der Welt geht, gilt das Ranking des britischen Wochenmagazins „Times Higher Education“ (THE) als eines der bedeutendsten. Die Experten haben mit der Rangliste für 2023 die Lehr- und Lernbedingungen im zweiten vollen Jahr der Coronapandemie untersucht.

Beste Hochschulen in Europa

Das Magazin analysierte nach eigenen Angaben für das Ranking 2023 weltweit 1799 Hochschulen in 104 Ländern und Territorien untersucht. Sie wurden anhand dieser fünf Hauptkategorien bewertet:

  1. Lehre (zum Beispiel das Verhältnis von Lehrkräften zu Studenten): 30 Prozent der Endnote
  2. Forschung (Volumen und Einnahmen): 30 Prozent
  3. Renommee (zum Beispiel die Zahl der zitierten Fachartikel): 30 Prozent
  4. internationale Ausrichtung (zum Beispiel der Anteil an ausländischen Studenten): 7,5 Prozent
  5. Einnahmen aus der Industrie (Wissenstransfer): 2,5 Prozent

Die Qualität der Lehre wurde von November 2021 bis März 2022 untersucht.

Mehr zum Thema

Neueste Artikel