GehälterDas sind die bestbezahlten Dax-Konzernchefs

Die Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren bei den Einkünften der Dax-Vorstandschefs. Die Bezüge der Vorstandsvorsitzenden in Dax-Unternehmen seien im Geschäftsjahr 2020 um 28 Prozent auf einen Durchschnittswert von 5,3 Mio. Euro gesunken, hat die Managementberatung hkp-Group ermittelt. Im Vorkrisenjahr 2019 verdienten die Top-Manager noch durchschnittlich 7,4 Mio. Euro. „Nie zuvor seit der verpflichtenden Veröffentlichung individueller Vorstandsvergütungen haben wir einen so deutlichen Rückgang im Durchschnitt der Vergütungshöhen gesehen“, sagte hkp-Managing Partner Michael H. Kramarsch. „Das ist Pay for Performance. Richtig, aber schmerzhaft. Aktionäre, Mitarbeiter und Vorstände tragen die Last gemeinsam.“

Besonders deutlich wird das am Beispiel von Adidas-Chef Kasper Rorsted, dessen Unternehmen von der Krise übel erwischt wurde. Mit Bezügen in Höhe von 7,2 Mio. Euro gehörte er 2019 noch zu den Großverdienern unter den Dax-Vorstandschefs. Im vergangenen Jahr haben sich seine Einkünfte nahezu halbiert auf 3,7 Mio. Euro.

In die hkp-Analyse flossen neben dem Grundgehalt variable Gehaltsbestandteile wie Boni, Sonderzahlungen und auch individuelle Gehaltsverzichte ein. In den Top Ten gibt es aber nicht nur Verlierer, sondern auch einige CEOs, deren Bezüge trotz Krise gewachsen sind:

 


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