ArbeitDas müssen Sie beim Kündigungsgespräch beachten

Symbolbild Kündigung
Symbolbild KündigungGetty Images

#1 Bedanken

Ein Kündigungsgespräch kann für beiden Seiten produktiv sein und die Zusammenarbeit auf professionelle Art beenden. Die österreichische Job-Plattform Stepstone rät deshalb in ihrem Blog, sich auf das Positive zu konzentrieren, etwa, indem man hervorhebt, was man in der aktuellen Position gelernt hat: „Bedanken Sie sich für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn Sie aus Unzufriedenheit kündigen, war wohl nicht die gesamte Zeit gemeinsam von negativen Erfahrungen geprägt. Das Positive hervorzuheben, hebt die Grundstimmung – und erleichtert den Abgang.“

#2 Selbstbewusst ins Kündigungsgespräch

Ein harmonischer Abschied setzt aber nicht voraus, dass der bald ehemalige Mitarbeiter sich in die Defensive drängen lässt. „Bleiben Sie im Gespräch bei der Wahrheit und widerstehen Sie der Versuchung, sich zu rechtfertigen. Schließlich ist eine Kündigung Ihr gutes Recht“, heißt es in dem Leitfaden.

#3 Übergang regeln

In einem Kündigungsgespräch sollte das Ende der Arbeitszeit geklärt werden. „Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie noch offene Projekte abwickeln können“, empfiehlt Stepstone. Wer es gut mit dem Unternehmen meint, kann zudem Verbesserungsvorschläge für die Stelle unterbreiten. Das setzt aber natürlich voraus, dass der Vorgesetzte solche Einblicke zum Abschied zu schätzen weiß.

#4 Vorsicht beim Kündigungsgespräch

„Geben Sie nicht zu viele Details preis“, empfiehlt Stepstone. „Wenn der Chef Sie fragt, wohin Sie gehen, und Sie nicht antworten möchten, sagen Sie einfach, dass Sie sich gerne melden, wenn Sie in Ihrer neuen Position angekommen und eingearbeitet sind.“

#5 Nicht überrumpeln lassen

Manch ein Vorgesetzter braucht erst die Kündigung, um den Wert einer Mitarbeiterin zu erkennen. Dann wird das eigentlich finale Gespräch womöglich genutzt, um die Kündigung noch mit einer Beförderung oder Gehaltserhöhung zu verhindern. „Sagen Sie nicht zu schnell Ja“, warnen die Arbeitsmarktexperten. „Schlagen Sie Bedenkzeit heraus – und überlegen Sie genau, ob Sie das Angebot annehmen wollen. Sie haben schließlich gute Gründe zu gehen.“

 


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