Selbstständige84 Prozent der Freelancer wollen keine Festanstellung

Symbolbild Selbstständigkeit
Symbolbild SelbstständigkeitGetty Images

In Folge der Corona-Pandemie haben zwar fast alle Freiberufler Einkommenseinbußen verzeichnet. Trotzdem wollen die meisten weiter als Freelancer tätig sein: In einer Umfrage auf Malt.com, einem B2B-Marktplatz für digitale Freelancer und Unternehmen, gaben 84 Prozent an, keine Festanstellung haben zu wollen.

In den Sparten Tech & Data, unter Projektmanagern und agilen Coaches war diese Tendenz mit 92 beziehungsweise 86 Prozent noch stärker. Ausgewertet wurden rund 2500 Umfrageergebnisse. 92 Prozent der teilnehmenden Freiberufler waren zuvor schon mal fest angestellt gewesen.

Bereits vor der Krise arbeiteten die Befragten 45 Prozent ihrer Zeit remote, 41 Prozent vor Ort beim Kunden und die restlichen 14 Prozent an sonstigen Orten wie Coworking Spaces. Jeder zweite Freelancer fühlte sich auch während der Corona-Maßnahmen weiter produktiv- Die Kommunikation mit Kunden lief für 64 Prozent der Freelancer gut oder sehr gut.

Aus der Umfrage geht auch hervor, welche Berufsgruppen die stärksten Einbrüche hinnehmen mussten. Am härtesten traf es mit 89 Prozent demnach die Sparte Film, Ton und Design, gefolgt von Kommunikation und Marketing (86 Prozent), Unternehmensberater (78 Prozent), IT und Data (75 Prozent) sowie Projektmanager und Agile Coaches (61 Prozent),

Nach Angaben von Malt arbeiten 1,3 Millionen Menschen in Deutschland als Freelancer, 600.000 von ihnen im digitalen Sektor. Ihr Durchschnittsalter beträgt 45 Jahre. Mehr als 50 Prozent von ihnen haben mindestens acht Jahre Erfahrung mit verschiedenen Kunden.

 


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