Jobwechsel7 Tipps für die berufliche Neuorientierung

Herzlich willkommen: Ein Karriere-Neustart kann Wunder wirken
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Oft sind wir in unserem Job schon lange nicht mehr zufrieden, doch trauen uns nicht, den letzten Schritt zu gehen und zu kündigen. Verständlich, denn ein neuer Anfang ist immer mit Ängsten und Zweifeln verbunden – es sollte gut überlegt sein, bevor man einen sicheren Job verlässt. Wenn man sich aber erst einmal dazu entschlossen hat, einen beruflichen Neustart zu wagen, lohnt es sich oft und man ist viel glücklicher als vorher. Bei Ihrer Neuorientierung helfen Ihnen die folgenden Tipps:

1. Unzufriedenheit frühzeitig erkennen

Manchmal ist es der erste Schritt zu wissen, was man nicht mehr will. Daher ist es sehr wichtig, Unzufriedenheit frühzeitig zu erkennen und nicht erst, wenn Sie schon völlig frustriert und ausgelaugt sind. Dann können Sie in Ruhe Pläne schmieden, während der Leidensdruck noch nicht zu groß ist. Es hilft dann, sich zu fragen, woran die Unzufriedenheit liegt und was konkret Sie ändern wollen.

2. Alles beginnt mit einer Vision

Vielleicht hatten Sie schon immer ein verstecktes Talent oder eine Leidenschaft, die sie nie ausgelebt haben, weil Sie sich nicht getraut haben oder es Ihnen zu unsicher erschien, diesen Weg zu verfolgen. Wenn Sie sich beruflich neu erfinden wollen, sollten Sie sich überlegen, was es ist, das Sie begeistert. Wie würde der optimale Job für Sie aussehen? Um das besser zu visualisieren, können Sie ein Vision-Board anfertigen, das alle Ihre Vorstellungen beinhaltet und das wird Ihnen schon viele Ideen und Klarheit bringen.

3. Vision manifestieren

Dann gilt es, die Vision zu manifestieren und zu filtern. Welche Punkte sind Ihnen am wichtigsten? Welche sind vielleicht eher unrealistisch? Wie schnell können Sie Ihr Ziel erreichen? Indem aus Ideen Pläne werden, wird auch der Weg für eine Neuorientierung geebnet, denn dann können Sie konkret an der Umsetzung arbeiten und schauen, was die nächsten Schritte sind.

4. Wie will ich arbeiten?

Ein wichtiger Schritt ist es, festzulegen, wie Sie arbeiten wollen. Neben einem festen Angestelltenverhältnis gibt es noch so viele andere Möglichkeiten und vielleicht waren Sie bisher nicht unzufrieden, weil Sie den falschen Job hatten, sondern die falsche Art und Weise zu arbeiten. Ob angestellt, selbstständig, freischaffend, Vollzeit, Teilzeit oder Projektbezogen – gehen Sie alle Möglichkeiten durch und entscheiden Sie nach Ihren Bedürfnissen.

5. Berücksichtigen Sie neue Arbeitsmodelle

Im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung gibt es inzwischen noch so viel mehr, als die klassischen Arbeitsmodelle. Viele Firmen bieten inzwischen Jobs an, die aus dem Remote- oder Home-Office erledigt werden können, einige Menschen arbeiten und leben sogar als Digitalnomaden. Es muss natürlich nicht gleich so extrem sein, aber sicherlich gibt es heute mehr zu entdecken, als noch vor zwanzig Jahren und ganze Jobprofile sind dazu gekommen. Vielleicht finden Sie genau in dem Bereich Ihren Traumjob.

6. Definieren Sie einen Zeitplan

Wenn Sie es wirklich ernst meinen, sollten Sie einen realistischen Zeitplan erstellen, um zu schauen, wie schnell Ihre Neuorientierung stattfinden kann und soll. Träumen können wir vieles, aber nur, wenn wir eine endgültige Entscheidung treffen, kommen wir auch voran. Wollen Sie erst kündigen und sich eine kleine Auszeit nehmen, möchten Sie, dass beide Jobs ineinander übergehen, wie sieht es finanziell aus? Das sind alles Dinge, die Sie in ihrem Zeitplan berücksichtigen sollten.

7. Trauen Sie sich!

Wenn Sie nun Ihre Visionen zu Plänen umgeformt haben und wissen, in welche Richtung es gehen soll, müssen Sie letztlich nur noch eins tun: sich trauen. Das ist wahrscheinlich leichter gesagt, als getan. Aber Sie werden merken, wie befreit Sie sich fühlen, wenn sie Ihrer Intuition und Ihren Wünschen folgen.